Was sind das eigentlich alles für Zertifizierungen? Und was bedeuten sie?

Zertifizierungen sind wichtig. Mit ihnen bescheinigen wir Qualität gegenüber unseren Kunden und Geschäftspartner durch den neutralen Nachweis eines Dritten und geben ihnen die Sicherheit nicht die Katze im Sack zu kaufen.

Im Hause Schätzl haben sich über die Jahre hinweg einiges an Zertifizierungen angesammelt. Hübsche Urkunden auf hochwertigem Papier mit einer Menge Abkürzungen wie PSD, QMS oder DIN ISO und so weiter darauf. Doch was bedeuten sie eigentlich? Wofür stehen sie?

Dieser kleine Blogbeitrag soll bei dieser Fragestellung Abhilfe schaffen.

Los gehts!

ProzessStandard im Digitaldruck (PSD)

Was hat es mit der PSD-Zertifzierung auf sich? Zur Vorgeschichte:

Der Offsetdruck ist vollständig standardisiert und die darauf abgestimmte Zertifizierung von Druckereien seit 20 Jahren Standard. Hier lautet die Zertifizierung übrigens PSO (ProzessStandard Offsetdruck).

Für den Digitaldruck gab es so etwas jedoch noch nicht, weder in Bezug auf die Normung noch auf die Akzeptanz. Hinzu kommt, dass die Situation im Vergleich zum Offsetdruck wesentlich komplizierter ist. Denn: Unter dem Begriff Digitaldruck finden sich unterschiedlichste Druckverfahren mit einer Unzahl an Bedruckstoffen.

Ein weiterer guter Grund eine solche Zertifizierung auch im Digitaldruck einzuführen ist die Tatsache, dass natürlich auch immer mehr Kunden Kontrolle haben wollen bei den Produkten die sie kaufen. Deshalb hat man sich dazu entschieden auch für den Digitaldruck branchenweit akzeptierte Kontrollmittel und Zertifizierungen einzuführen.

Heraus kam die PSD-Zertifizierung. Folgende Kriterien werden durch sie geprüft: Bildqualität, Randschärfe, Linienstärke, Farbgenauigkeit, die effektierbare Adressierbarkeit, Körnigkeit, Homogenität, Streifigkeit, Fading, Wiederholbarkeit, Abrieb, Adhesion, Tonwertabrisse und eventuelles Durchscheinen der Farben. Eine ganze Menge also.

Schätzl print emotion wurde im Mai 2018 con CtP & Print aus Augsburg geprüft und hat die PSD-Anforderungen in der Premium-Klasse A erreicht. Ihre Aufträge sind bei uns also in den besten Händen.

Zertifizierungen bei Schätzl print emotion

FSC zertifiziert

Das FSC-Siegel könnte schon mehreren bekannt sein. FSC® steht für „Forest Stewardship Council®“. Es ist ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft. Das Holz von Möbeln, Spielzeugen, Büchern, Schulheften, oder anderen Druckprodukten mit FSC-Siegel kommt aus Wäldern, die verantwortungsvoller bewirtschaftet werden.

Weil uns die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz ebenso wichtig sind, wie makellose Druckqualität, haben wir uns auch hier zertifizieren lassen. Von der Herstellung der Druckerzeugnisse bis hin zur Weiterverarbeitung ist unsere Produktkette lückenlos und entspricht damit den FSC-Standards.

Zertifizierungen bei Schätzl print emotion

QMS: ISO 9001 Zertifizierung

Die Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 ist die national und international am weitesten verbreitete Norm im Qualitätsmanagement (QM).

Mit einem Qualitätsmanagement-System (QMS) nach DIN EN ISO 9001 sorgen wir für verständliche, transparente Prozesse und senden gleichzeitig ein wichtiges Signal an unsere Kunden und Partner. Wir haben folglich unsere Arbeitsabläufe optimiert  und unsere Wettbewerbsfähigkeit gesteigert.

Die Vorteile eines zertifizierten QualitätsManagementSystems für unsere Kunden:

  • Regelmäßige Kontrolle des Systems durch externe Auditoren
  • Höhere Produkt-, Prozess- und Service-Qualität
  • Höhere Kundenzufriedenheit
  • Arbeitsentlastung durch effizientere Ablauforganisation
  • Arbeitsprozesse sind für den Kunden transparent und nachvollziehbar
  • Attraktivere Preise

QMS: ISO 9100 für Luft- und Raumfahrttechnik

Für jemanden der an Printprodukten interessiert ist eher unrelevant, möchten wir der Vollständigkeit halber aber auch noch diese Zertifizierung erwähnen. 

Hier handelt es sich um eine Erweiterung der ISO 9001 die noch viel weiter ins Detail geht und auf den Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik spezialisiert ist.

Mit einer Zertifizierung nach einer Norm aus der EN 9100-Normenreihe weisen wir nach, dass Schätzl die branchenspezifischen hohen Ansprüche an ein Managementsystem für die Luft- und Raumfahrtindustrie erfüllt.

Diese haben wir, weil wir auch mit Kunden aus dieser Branche zu tun haben.

Zusammenfassung für eilige Leser, tl;dr / too long, didn’t read

Schätzl print emotion hat sich in vielen verschiedenen Bereichen zertifizieren lassen. Hier die wichtigsten:

Die PSD-Zertifizierung (ProzessStandard Digitaldruck) ist ein speziell für den Digitaldruck entwickeltes und branchenweit akzeptiertes Kontrollmittel. Schätzl print emotion wurde im Mai 2018 con CtP & Print aus Augsburg geprüft und hat die PSD-Anforderungen in der Premium-Klasse A erreicht.

Weil uns die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz ebenso wichtig sind, wie makellose Druckqualität, haben wir uns auch mit dem FSC-Siegel zertifizieren lassen.

Die Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 ist die national und international am weitesten verbreitete Norm im Qualitätsmanagement (QM). Unser QM wird regelmäßig von externer Stelle geprüft und garantiert dem Kunden beste Qualität und Sicherheit.

Wenn Sie über weitere Inhalte zu branchenrelevanten Themen, wie Zertifikate, in regelmäßigen Abständen informiert bleiben wollen abonnieren Sie unseren Newsletter. Einfach unten eintragen und auf dem Laufenden bleiben.

Mass Customization: ganz individuell und trotzdem günstig drucken

Die große Sehnsucht nach Individualität kann sehr profitabel sein

Tipp: Über Begriffsdefinitionen, wie „Individualisierung“, oder „Peronalisierung“ beschäftigen wir uns hier. Gerne mal reinschnuppern.

Immer mehr Menschen sehnen sich nach dem Besonderen und einer ganz
individuellen Note, auch bei eigentlich alltäglichen Dingen und Geschenken wie Büchern, Fotoalben oder Kalendern. Vor allem die jüngeren Generationen vor und nach den Millennials sehnen sich nach personalisierten Produkten, persönlicher Ansprache und einer ganz individuellen Customer Experience.

Konsumenten sind dazu bereit, für personalisierte, individuelle Produkte spürbar mehr zu bezahlen. Darüber hinaus fühlen sich Menschen durch eine personalisierte Ansprache (z.B. in Mailings, Anschreiben) stärker wertgeschätzt.

Die große Sehnsucht nach Individualität wird mit hochwertigen, personalisierten und individuellen Druck-Erzeugnissen gestillt, die im Mass-Customization-Verfahren gedruckt werden. Die Unternehmen, die solche Projekte bei innovativen Druckdienstleistern (z.B. Schätzl) in Auftrag geben, profitieren doppelt: von geringen Druckkosten dank Massenproduktion und erhöhten Umsätzen, die sich mit hochwertigen, personalisierten Produkten erzielt lassen.

Gelungene Beispiele für Mass Customization aus verschiedenen Branchen

Mass Customization ist die kundenindividuelle Massenproduktion. Es verbindet die Vorteile von personalisiertem Individualdruck und kostengünstiger Massenproduktion. Mass Customization ist faszinierend, denn es ist gleichzeitig ein großer Trend – und eigentlich nichts Neues! hat In Deutschland zum Beispiel hat Mass Customization eine große Tradition. Hier lassen sich nämlich die Modelle der bekannten deutschen Automobilhersteller schon lange bis ins kleinste und letzte Detail konfigurieren. Mittlerweile sogar online.

Hier einige prominente Beispiele für gelungene Mass Customization: Individuelle Nike-Schuhe, selbst vom Kunden mitgestaltete Burberry-Trenchcoats, oder bis ins kleinste Details individualisierbare Serienautos (z.B. Audi, Porsche).

Es geht aber auch „eine Nummer kleiner“ – und vor allem auf Papier. Ein gutes Beispiel für gelungene Print Mass Customization sind liebevoll gestaltete Kinderbücher. Diese können von den Zielgruppen vor dem Kauf und Druck personalisiert werden. Ein Beispiel hierfür wäre Hurrahelden, einer unserer Kunden.

Personalisierte Kinderbücher von Hurrahelden

Online-Konfigurator plus Digitaldruck = Print Mass Customization

In dieser Gleichung steht der „Online-Konfigurator“ nicht ohne Grund an erster Stelle. Für Mass Customization interessiert sich der Endverbraucher schließlich überhaupt nicht. Er möchte nur schnell die Ergebnisse in der Hand haben. Aber er hat eine gewisse Freude an der Konfiguration eigener, individueller oder personalisierter Produkte, egal ob T-Shirt oder Einladungskarte.

Die Möglichkeiten, die den Menschen für die Individualisierung angeboten werden, müssen deswegen möglichst einfach, intuitiv und natürlich online sein. Dazu sollten zur Umsatzoptimierung möglichst wenige Auswahloptionen angeboten werden und zwar nur diejenigen, die auch tatsächlich nötig sind. Es geht also nicht darum unter allen Umständen zu individualisieren oder zu personalisieren. Vielmehr soll der Personalisierungswunsch sehr gezielt bedient, beziehungsweise ein Problem für den Kunden nachhaltig gelöst werden.

Wir geben gerne zu: diese Einschränkung kann durchaus schwerfallen, denn mithilfe von modernen Druck- und Veredelungs-Maschinen lassen sich mittlerweile nicht nur Papier sondern auch Stoff, Holz und andere Materialien ganz individuell und gleichzeitig kostengünstig bedrucken und veredeln. Mehr zum Thema „Druckveredelung“ und dessen Vorteile finden Sie hier. Wie Druckveredelung aussehen kann sehen Sie hier in unserem Showroom.

Mass Customization im Druck verändert die Wertschöpfungskette fundamental

Bei Mass Customization von personalisierten Produkten steht der Kunde also nicht mehr – wie bei traditioneller Massenproduktion – am Ende der Wertschöpfungskette, sondern ganz an deren Anfang. Aus dem passiven Konsument wird ein aktiver „Prosument“, der damit gleichzeitig auch Teil des Produktionsprozesses wird. Kluge Unternehmen beziehen Interessenten und Kunden deswegen auch in die Weiterentwicklung und Ausdifferenzierung der Produkte ein. Falls es nämlich nicht gelingt, den Kunden direkt und online von der Qualität der personalisierten Produkte zu überzeugen, gibt es unter Umständen gar keine Wertschöpfungskette. Entsprechend wichtig ist die User Experience, Klarheit und Fehlerfreiheit von Online-Konfiguratoren.

Print Mass Customization, egal ob Digitaldruck, 3D-Druck oder Textildruck, ist unter anderem deswegen ein so entscheidender Trend, weil die auf diese Weise hergestellten Produkte tiefe psychologische Bedürfnisse bei uns Menschen befriedigen. Der Nutzer erlebt durch die Personalisierung und Individualisierung im Online-Konfigurator ein positives Gefühl der Kontrolle. Dazu wird in einem guten Konfigurator der allgegenwärtige Informations-Overload für den Nutzer auf wenige einfache Auswahlmöglichkeiten reduziert.

Kundenindividuelle Massenproduktion verbindet die Vorteile hoher Stückzahlen aus dem klassischen Massendruck mit der Flexibilität von Digitaldruck. Dadurch führt sie, dank Konfigurationsmöglichkeiten, zu erhöhter Kundenzufriedenheit und erhöhten Umsätzen für Ihr Unternehmen.

Zusammenfassung für eilige Leser, tl;dr / too long, didn’t read

Menschen streben heute immer stärker nach mehr Individualität, auch bei Produkten. Starkes Wachstum ist zum Beispiel in folgenden Bereichen zu verzeichnen: Personalisierbare Bücher, Tonträger und T-Shirts, individuelle Grußkarten, Mailings und Anschreiben an Geschäftskunden.

Mass Customization als innovative Druckdienstleistung ist also der Schlüssel, um anspruchsvolle Zielgruppen auch in Zukunft mit personalisierten Produkten und Werbemitteln zielgerichtet zu erreichen und individuell anzusprechen.

Hier können Sie sich für den wöchentlichen Schätzl-Newsletter eintragen. Er hält Sie bei entscheidenden Trends, neuen Technologien und disruptiven Innovationen rund um die Druckbranche stets auf dem neuesten Stand.

Qualität im Digitaldruck – Worauf kommt es wirklich an?

Die Qualitätsunterschiede zwischen Online-Druckereien sind – durchaus überraschend – immer noch groß. Das liegt zum Beispiel an den Druckverfahren (z.B. Digitaldruck vs. Offsetdruck) und den Druckmaschinen (z.B. HP Indigo 10000 oder alte Maschinen), die zum Einsatz kommen.

Aber auch die zur Automatisierung aller Vorgänge verwendete Software (z.B. OneFlow Systems) spielt eine wichtige Rolle. Sehr entscheidend sind in der Praxis die Auswahl des passenden Papiers, des korrekten Formats für die Druckdaten (z.B. valides PDF), des richtigen Farbraums (z.B. CMYK) und natürlich die Fehlerfreiheit der Druckvorlage.


Deswegen geben wir Ihnen diese Woche 5 Fakten und 3 Tipps für bessere Druckqualität. Damit wichtige Geschäftsdrucksachen wie Visitenkarten, Flyer, Broschüren oder Kalender jedes Mal wie geplant gelingen und Kunden nachhaltig beeindrucken. Außerdem geben wir Einblicke, auf welchen Druckmaschinen bekannte Online-Druckereien den Digitaldruck umsetzen. Zusätzlich beleuchten wir die technischen Eigenschaften und Besonderheiten von wichtigen Verfahren im Digitaldruck.

1. Die alten Rivalen Digitaldruck und Offsetdruck …

Klar, auch heute wird noch viel im Offset gedruckt. Dies liegt aber nicht mehr an der vormals überlegenen Druckqualität von Offset-Verfahren, sondern einfach daran, dass sich bestimmte Projekte (z. B. sehr hohe Auflagen von identischen Produkten) immer noch kostengünstiger im Offsetdruck realisieren lassen.

Der Siegeszug des Digitaldrucks ist allerdings nicht mehr aufzuhalten. Dafür sorgen einerseits die zahlreichen Vorteile, die Digitaldruck in der Praxis schon heute mit sich bringt. Sehr entscheidend sind aber auch die fortlaufenden Innovationen bei Qualität und Wirtschaftlichkeit (z.B. Tinte und andere Verbrauchsmaterialien, Strom). Je wirtschaftlicher der Druck wird, desto höhere Auflagen sind nämlich künftig im Digitaldruck sinnvoll möglich. Empfehlenswerte Online-Druckereien mit modernen Druckmaschinen werden also bald auch in diesem Bereich Boden gegenüber den Rivalen aus dem Offsetdruck gutmachen.  

Fakt 1: Je kleiner die Auflage und je individueller, desto besser funktioniert Digitaldruck. Je höher und einheitlicher die Auflage, desto eher rechnet sich noch Offsetdruck.

2. Nur Digitaldruck erlaubt Personalisierung ab Auflage 1

Eindeutig im Vorteil ist Digitaldruck beispielsweise bei kleinen Auflagen  von unter 1.000 Stück – sowohl in Bezug auf die Kosten als auch auf die Geschwindigkeit. Bereits heute konkurrenzlos ist qualitativer Digitaldruck bei Kunden mit individuell gedruckten Produkten (z. B. personalisiertes Buch) und anderen Einzelstücken (z. B. Visitenkarten mit jeweils einzigartigen Vorderseiten). Bei solchen Projekten rechnet sich Digitaldruck schon ab Auflage 1. Abgerundet wird das positive Bild des modernen Digitaldrucks durch gute Werte bei der Umweltfreundlichkeit (z. B. bei Print-on-Demand) und eine selbst für „alte Hasen“ immer wieder mal überraschende Druckqualität: deckend, brillant, kontrastreich.


Im Digitaldruck sind die Druckdaten (z.B. PDF) veränderlich, ganz im Gegensatz zum Offsetdruck (z.B. Ausbelichtung notwendig). Deshalb können die Daten – vor, während und nach dem digitalen Druck – immer wieder editiert und manipuliert werden. Deswegen dominiert digitaler Druck zum Beispiel Bereiche wie das Direktmarketing, den Markt für personalisierte Drucke und individuell bedruckte Produkte. Es lohnt sich also fast immer zu prüfen, ob Digitaldruck das passende Verfahren für das anstehende Projekt (z.B. Werbekampagne, Produktlinie) ist.

Fakt 2: Für personalisierte, individuelle und druckveredelte Produkte, Werbematerialien und andere ähnlich gelagerte Anforderungen ist Digitaldruck heute die optimale Lösung.

3. Deckende Fotos und brillante Farben: moderne Druckmaschinen schaffen es

Digitale Bilder können großartig sein, sie sind aber eben digital und nicht anfassbar. Auch heute noch muss sich die Druckbranche deswegen den größten Herausforderungen stellen: Fotos und Farben! Lange galten dabei der klassische Offsetdruck und dessen Sicherheit bei der Farbwiedergabe als Benchmark für die Druckqualität. Mittlerweile, vor allem bei kleinen Auflagen, kommt immer häufiger Digitaldruck zum Zuge. Denn dank moderner Druckmaschinen gelingen auch im digitalen Workflow immer öfter brillante Farben und perfekt deckende Fotodrucke. Dazu lässt sich im Digitaldruck die Farbwiedergabe schnell prüfen und sie kann auch im laufenden Prozess noch optimiert werden.

Der Druckerhersteller HP bietet mit großen Druckmaschinen (z.B. HP Indigo Produktreihe), fortlaufenden Innovationen (z.B. Farben) und cleveren Anbindungsmöglichkeiten für Software (z.B. Steuerung, Automatisierung) hohe Druckqualität und einen effizienten Workflow. So ermöglicht HP auch privaten Nutzern hohe Digitaldruckqualität in kleinen Auflagen – ohne dass Sie die entsprechend teuren Druckmaschinen im sechs- oder siebenstelligen Euro-Bereich selbst anschaffen müssen.

Fakt 3: Wenn eine Online-Druckerei mit modernster Digitaldruck-Technik druckt, müssen Sie sich um die sichere Farbwiedergabe, die Brillanz der Farben und die Deckkraft von Fotodrucken keine Sorgen machen.

4. Schriften, Schwarz, Negativschrift und andere Feinheiten

Kleine Schriftgrößen (z.B. auf Visitenkarten) und Negativschrift (z.B. weiß auf schwarzem Hintergrund) waren lange Zeit eine ausgewiesene Stärke des Offsetdrucks. Digitaldruck konnte in diesen Bereichen einfach nicht mithalten – dies ist heute nicht mehr so, denn die Auflösungen modernster Digitaldruckmaschinen entsprechen heute den Auflösungen der Offset-Druckplatten (z.B. 2.400 dpi).


Eine noch kritischerer Prüfstein für die Druckqualität sind übrigens sehr kleine Schriftgrößen, die in Farbe oder gar in Grau digital gedruckt werden sollen. Veraltete Digitaldruckmaschinen hatten da keine Chance. Ganz anders sieht es bei modernen Druckmaschinen (z.B. von HP) aus: im Druck franst nichts aus, die Schrift erscheint nicht zu fett und bei Negativschriften gibt es kein Verlaufen, das die Lesbarkeit erschwert. Auch bei einem bekannten Offset-„Problemfall“ – dem Druck von wirklich sattem Schwarz – weiß Digitaldruck mittlerweile Rat. Durch schnell trocknende Farben, die dazu sehr dünn aufgetragen werden, wird verhindert, dass die Pigmente zu tief ins Papier (z.B. Naturpapier mit rauer Oberfläche) eindringen. Schwarz ist auf digitalen Druckmaschinen der neuesten Generation also tatsächlich Schwarz – und kein matschiges Dunkelgrau!

Fakt 4: Hohe DPI = sehr gute Druckqualität. Grundvoraussetzung sind modernste Digitaldruckmaschinen mit hoher Auflösung in DPI (dots per inch / Punkte pro Quadratzoll) und natürlich eine Druckdatei mit entsprechend hoher Auflösung.

5. Automatisierungs-Software: durchdachte Lösungen sparen Zeit und Geld

Qualität im Digitaldruck hängt längst nicht mehr nur von der Hardware, also den Druckmaschinen, ab. Immer wichtiger wird die Automatisierung der Prozesse im Digitaldruck, denn durchdachte Lösungen in diesem Bereich sparen sowohl den Kunden als auch der Druckerei selbst Zeit und Geld. Je stärker eine Online-Druckerei nämlich ihre internen Prozesse automatisiert, desto günstiger, effizienter und schneller kann sie externe Druckaufträge abwickeln.

Ein Beispiel aus der Praxis: Bei Schätzl print emotion nutzen wir zur Automatisierung unserer Kundenprojekte bereits seit einiger Zeit erfolgreich eine Kombination aus High-End-Digitaldruckmaschinen von HP und Automatisierungssoftware von OneFlow Systems. Dadurch verbinden wir effiziente, schnelle Abwicklung von Druckprojekten mit hoher HP-Druckqualität.

Weltweit gibt es übrigens bereits einige Hundert Druckdienstleister, die mithilfe von OneFlow automatisieren. Spannenderweise gibt es in Deutschland aber bislang nur zwei Nutzer dieser schlagkräftigen Kombilösung. Die positiven Effekte dieses Vorsprungs bei Druckqualität und Drucktechnik geben wir natürlich sehr gerne an unsere Kunden (z. B. Agenturen, Verlage, Firmenkunden) weiter.

Fakt 5: Je stärker eine Online-Druckerei ihre Prozesse automatisiert, desto günstiger, effizienter und schneller kann sie Druckaufträge abwickeln.

Tipps für eine bessere Druckqualität

1. Qualität der Druckmaschinen: die besten Online-Druckereien investieren viel

Das Druckverfahren an sich – klassischer Offsetdruck oder moderner Digitaldruck – sagt noch nicht zwingend viel über die letztliche Druckqualität aus. Entscheidend ist vielmehr, wie modern und hochwertig die Druckmaschinen sind, die zum Einsatz kommen. Und wie häufig der Maschinenpark aktualisiert und verbessert wird. Dies gilt besonders für die auf Digitaldruck spezialisierten Anbieter, denn rund um den Digitaldruck gibt es kontinuierliche Innovationen – während das Verbesserungspotential im Offsetdruck im Wesentlichen ausgereizt ist.

Nachfolgend ein kleiner Marktüberblick zum Thema Digitaldruck und Offsetdruck bei bekannten Online-Druckereien.


Schätzl print emotionWIRmachenDRUCKONLINEDRUCK.BIZFlyeralarm
DigitaldruckJaNeinJaNein
OffsetdruckNeinJaNeinJa
Primäre DruckmaschineHP IndigoSpeedmaster XL 106Kodak-Nexpress und Xerox iGen4Speedmaster XL 106
VeredelungScodixKeine InfosKeine InfosKeine Infos
BuchstraßeMüller MartiniKeine InfosOCE 6250Keine Infos

Tipp 1: Bei Online-Druckereien lohnt es sich stets einen Blick auf den Maschinenpark (z. B. für Druck, Veredelung und Buchproduktion) zu werfen. Falls diesbezügliche Infos auf der Druckerei-Webseite fehlen, ist zumindest Vorsicht geboten.

2. Dscoop-Events von HP: Druckqualität ist stets ein wichtiges Thema

Um in Sachen Digitaldruck auf dem Laufenden zu bleiben, legen wir Ihnen Branchen-Events wie Dscoop ans Herz. Dort werden neue Druckmaschinen und innovative Druckverfahren frühzeitig, gelegentlich sogar exklusiv, präsentiert. Dscoop edge™ ist eine vom US-Druckhersteller HP initiierte Veranstaltungsreihe von der Druckindustrie für die Druckindustrie. Deswegen sind wir selbst auch regelmäßig vor Ort, nehmen an Panels teil und vernetzen uns mit interessanten Gesprächspartnern. Die Dscoop-Events finden an wechselnden Locations statt. Es geht um entscheidende Branchen-Themen wie „Automatisierung“ und „Kosteneinsparung“, aber natürlich auch um Druckqualität. Die jüngste Dscoop-Ausgabe fand übrigens im spektakulär gelegenen Konferenzzentrum von PortAventura statt, rund 1 ½  Stunden südlich von Barcelona. Unseren Recap zur dreitägigen Fachmesse gibt es hier.

Tipp 2: Branchen-Events wie Dscoop von HP sind stets einen Besuch wert, denn dort erfährt man viel über Druckqualität und wie diese in der Praxis verbessert werden kann.

3. Korrekte Dateiformate: vermeidbare Fehler zielsicher ausschließen

Unabhängig von Software und Hardware kann man noch mehr tun, um die Druckqualität messbar zu verbessern. Kleine Details haben dabei spannenderweise die größten Auswirkungen. Es geht zum Beispiel um folgende Fragen:

  • Ist das Dateiformat korrekt (z.B. valides PDF)?
  • Wurde der richtige Farbraum gewählt? 
  • Entspricht die Datei den Spezifikationen der Online-Druckerei? 
  • Wurden die Besonderheiten von Veredelungsverfahren berücksichtigt?

Tipp 3: Nicht auf Verdacht drucken! Im Zweifelsfall ist es am besten, sich frühzeitig von den Fachleuten einer Online-Druckerei beraten zu lassen.

Zusammenfassung für eilige Leser, tl;dr / too long, didn’t read

Die 5 Fakten für eine bessere Druckqualität:

  • Je kleiner die Auflage, desto besser funktioniert Digitaldruck. Je höher die Auflage, desto eher rechnet sich Offsetdruck.
  • Für personalisierte, individuelle und druckveredelte Produkte, Werbematerialien und andere ähnlich gelagerte Anforderungen ist Digitaldruck heute die optimale Lösung.
  • Wenn eine Online-Druckerei mit modernster Digitaldruck-Technik druckt, muss man sich um die sichere Farbwiedergabe, die Brillanz der Farben und die Deckkraft von Fotodrucken keine Sorgen machen.
  • Hohe DPI = hohe Druckqualität. Grundvoraussetzung sind modernste Digitaldruckmaschinen mit hoher Auflösung in DPI (dots per inch / Punkte pro Quadratzoll) und natürlich eine Druckdatei mit entsprechend hoher Auflösung.
  • Je stärker eine Online-Druckerei ihre Prozesse automatisiert, desto günstiger, effizienter und schneller kann sie Druckaufträge abwickeln.

3 Tipps für eine bessere Druckqualität

Tipp 1: Bei Online-Druckereien lohnt es sich stets einen Blick auf den Maschinenpark (z.B. für Druck, Veredelung und Buchproduktion) zu werfen. Falls diesbezügliche Infos auf der Druckerei-Webseite fehlen, ist zumindest Vorsicht geboten.

Tipp 2: Branchen-Events wie Dscoop von HP sind stets einen Besuch wert, denn dort erfährt man viel über Druckqualität und wie diese in der Praxis verbessert werden kann.


Tipp 3: Nicht auf Verdacht drucken! Im Zweifelsfall ist es am besten, sich frühzeitig von den Fachleuten einer Online-Druckerei beraten zu lassen.

Tragen Sie sich hier für den Newsletter von Schätzl print emotion ein. Wir analysieren wichtige Themen aus der Welt von Druck, E-Commerce und Logistik, damit Sie anhand der Vor- und Nachteile einfacher und schneller eine Wahl treffen können, zum Beispiel für den passenden Print Service Provider (PSP). Zusätzlich bekommen Sie regelmäßig Inspiration für das nächste Projekt oder die nächste Kampagne, zum Beispiel rund um die Themen Druck, Papier und Veredelung.

Print on Demand, Print Fulfillment, Dropshipping oder …?

Was spricht für die Auslagerung an einen Digitaldruckspezialisten?

Wir denken: Jedes Unternehmen sollte sich auf das fokussieren, was es am besten kann, weil die Fokussierung auf das Kerngeschäft wertvolle Ressourcen freimacht. Was könnt ihr am besten?


Wir können Digitaldruck am besten, am liebsten personalisiert ab Auflage 1 und hochwertig druckveredelt. Und wir übernehmen auch gerne nachgelagerte und eher unbeliebte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand. Es ist also überhaupt nicht notwendig, dass ihr als schnell wachsendes Start-up, aufstrebender Online-Shop, kreativer Design-Künstler oder etablierter Mittelständler große Vorräte vorhaltet, selbst druckt und veredelt oder gar kommissioniert und versendet. Das alles übernehmen erfahrene Digitaldruckspezialisten wie wir nämlich wirklich gerne.

Was ist der richtige Ansatz für Euer Business:  Print on Demand, Print Fulfillment oder …?

Ist nur hochwertiger Digitaldruck nach Bedarf mithilfe von PRINT ON DEMAND (POD) gefordert? POD ist etwas Besonderes, denn es wird nur bei Bedarf digital gedruckt und zwar bereits „ab Auflage 1“, dass heißt ab einem Einzelstück. Diese können dabei komplett personalisiert sein, z.B. mit Name, Daten oder Farbe. 

Oder soll durch PRINT FULFILLMENT gleich die Auslagerung aller Schritte rund um die eigenen Marketing-Unterlagen oder Produkte erfolgen?

Der Fachbegriff Print Fulfillment steht für die komplette Übernahme der Abwicklung: von der Bestätigung der Online-Bestellung über Lagerhaltung (z.B. Papier), Druck und Veredelung bis hin zu den Schritten Kommissionierung, Verpackung und Versand.

Oder ist vorerst kein eigenes Angebot geplant und stattdessen wird auf DROPSHIPPING von vorhandenen Produkten gesetzt? 
In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Vorteile und Nachteile von Methoden wie Print on Demand (POD, Druck nach Bedarf), Print Fulfillment (Komplettpaket aus Druck, Veredelung, Konfektionierung und Versand) und Dropshipping (Verkauf von fremden Produkten, z.B. White-Label-Produkten) – und beleuchten auch gleich einige praktische Anwendungsbeispiele.

Vielfältige, personalisierte Möglichkeiten: vom Produkt bis zum Werbemittel

Moderner Digitaldruck mit intelligenter Automatisierung erlaubt schnellen Druck und Versand, kleine Auflagen (ab 1) und den höchstmöglichen Grad an Personalisierung. 


Dies hat zum Beispiel große Bedeutung für die Werbung, denn mit gezielter Personalisierung von Werbemitteln punktet man messbar und nachweislich im Marketing. Der Digitaldruck-Fortschritt eröffnet dazu neue Chancen im E-Commerce. Zum Beispiel für kleinere Online-Shops, die zur Risikominimierung anfangs keine eigenen Vorräte (z.B. Papier, Textilien) oder Maschinen (z.B. für Druck oder Veredelung) vorhalten können oder wollen. Aber auch für Künstler und Designer, die physische Produkte mit individuellem Design erfolgreich verkaufen wollen, eröffnen sich dank Print on Demand und Print Fulfillment spannende Möglichkeiten, die wenig bis keinen Start-Invest erfordern.

Print Fulfillment: die Vorteile und Nachteile

Beim Print Fulfillment werden neben Bestellmanagement, Digitaldruck und Veredelung auch leidige, nachgelagerte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand übernommen.
Beim Print Fulfillment werden neben Bestellmanagement, Digitaldruck und Veredelung auch leidige, nachgelagerte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand übernommen.

+ Stärken+

– Mögliche Schwächen-

Hohe Zeitersparnis, weil zahlreiche zeitaufwändige Arbeitsschritte zu einem entsprechend qualifizierten Partner ausgelagert werden

Die Kosten für die Übernahme von Arbeitsschritten und die im Vorfeld getätigten Investitionen legt der Anbieter auf die Preise für den Service um – es lohnt sich also im Vorfeld genau nachzurechnen, ob sich Print Fulfillment wirklich schon lohnt

Spürbare Platzersparnis, weil weder Produkte (z.B. Kalender) noch Rohmaterialien (z.B. Papier, Karton) gelagert werden müssen

Niedrige Portokosten, weil Print-Fulfillment-Anbieter dank der Abwicklung von zahlreichen Bestellungen bei Post und anderen Logistikanbietern attraktive Rabatte bekommen

Es ist eine überschaubare Set-up-Gebühr fällig, die aber in der Regel auch Start-ups mit wenig Volumen schultern können.

Mittel- und langfristige Kostenersparnis durch Verzicht auf eigene Produktion und Lagerhaltung

Fester Ansprechpartner für fachliche Betreuung (z.B. Check von Druckdaten und Fragen des Farbmanagements)

Eingeschränkte Kontrollmöglichkeiten bei Details, da der Fulfillment-Partner viele Schritte komplett übernimmt. Je besser und erfahrener der Partner ist, desto weniger Gewicht hat dieser Punkt.

Das Management von Retouren wird in der Regel ebenfalls mit übernommen

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für das Print Fulfillment

Eine Auslagerung per Print Fulfillment ist nur etwas für Firmen und Unternehmer, die größere Umsätze beziehungsweise Volumen outsourcen wollen – sonst lohnt es sich einfach nicht. Da die Zusammenarbeit mit einem Fulfillment-Dienstleister eine langfristige Sache ist, sollten im Vorfeld wichtige Fragen verbindlich geklärt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  1. Wie erfolgt die Übermittlung von Bestell- und Kunden-Daten?
  2. Wie lange dauert die Bearbeitung einer Bestellung?
  3. Wird auch das Management der Retouren vom Fulfillment-Anbieter übernommen?
  4. Wird die bekanntermaßen fordernde Umstellungsphase von interner Produktion zu externem Print Fulfillment fehlerfrei bewältigt?

Print on Demand: die Vorteile und Nachteile

Print on Demand ermöglicht personalisierten Digitaldruck ab dem ersten Stück (ab Auflage 1).

+ Stärken+

– Mögliche Schwächen-

Keine Vorratshaltung (z.B. Produkte, aber auch Papier, Kartonagen) erforderlich

Geringe Mindestbestellmenge ab 1 Stück mit transparenten Druckkosten

Das Management von Retouren erfordert mehr Koordination zwischen den Vertragspartnern

Kein Risiko, weil immer erst nach Eingang einer Bestellung gedruckt wird

Geringfügig längere Abwicklungsdauer von Aufträgen, da stets nur auf Anforderung gedruckt wird

Anpassungen (z.B. Produktvarianten) und Experimente (z.B. schneller Test von neuen Produkten) sind möglich

Keine Anschaffung von Druck- und/oder Veredelungsmaschinen

Abhängigkeit von Zuverlässigkeit und Liefertreue des Druck-Partners

Keine Wartung und Bedienung von komplexen Druckmaschinen erforderlich

Fester Ansprechpartner für fachliche Betreuung (z.B. Check von Druckdaten und Fragen des Farbmanagements)

Geringe Kontrollmöglichkeiten bei Auftragsabwicklung und Produktqualität 

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für Print on Demand

Print on Demand ist auch für kleine Unternehmen und kreative „Einzelkämpfer“ gut geeignet – und erlaubt sogar schnelle Experimente mit neuen Produktlinien und Produktvarianten. Damit Print on Demand aber auch wirklich optimal funktioniert, kommt es vor allem auf die IT, reibungslos funktionierende Schnittstellen (APIs) und eine effiziente und moderne Automations-Software (z.B. OneFlow) beim Druckdienstleister an. Darauf sollten Unternehmer also vor der Auftragsvergabe besonders achten. Wichtig ist darüber hinaus eine schnell arbeitender Partner für den Druck, damit die Auftragsabwicklung möglichst zügig geschieht.

Dropshipping: die Vorteile und Nachteile

+ Vorteile +

– Nachteile –

So gut wie keine Investitionen erforderlich, da sowohl die Produktion als auch die Abwicklung von Fremdfirmen übernommen wird

Keine Kontrollmöglichkeiten über Produkte und Workflow, da die komplette Auftragsabwicklung vom Dropshipping-Dienstleister übernommen wird.

Es kann sehr schnell auf neue Produkt-Trends reagiert werden, auch eine sehr zügige Skalierung der Produktpalette im Shop ist möglich

Geringere Gewinnspanne, da keine eigenen Produkte verkauft werden

Die hohe Zahl von Dropshipping-Anbietern sorgt dafür, dass eine große Auswahl von passenden Produkten zur Verfügung steht

Mehr Konkurrenz, da natürlich auch andere Firmen die identischen Produkte per Dropshipping verkaufen können

Kein Zeit- und Koordinationsaufwand für eigentlich obligatorische Aufgaben wie Verpackung, Versand, Dialog mit Lieferanten und Vorratsmanagement

In der Regel kein persönlicher Ansprechpartner, es sei denn man arbeitet mit großen Volumen, die für den Dropshipping-Anbieter lukrativ sind

Sehr niedrige Portokosten, weil viele Dropshipping-Anbieter (z.B. Amazon) sehr groß sind und entsprechend hohe Rabatte bei Post und Paketdiensten bekommen

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für das Dropshipping

Die Kriterien für die Auswahl des passenden Dropshipping-Anbieters setzen sich im Prinzip aus den Auswahlkriterien für Print on Demand und Print Fulfillment zusammen. Es kommt sowohl auf Hardware als auch auf Software an. Dazu kommt natürlich noch die Qualität der Produkte selbst, denn beim Dropshipping wird ja auf eigene Produkte verzichtet. Aus diesen Gründen ist das Modell „Dropshipping“ zwar für Einsteiger sehr attraktiv, geht aber mit vergleichsweise geringen Gewinnspannen und einer geringen Unterscheidungskraft bei den Produkten einher. Diese werden in der Regel von mehreren Firmen verkauft. Und es ist schwer eigene Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln, da sowohl die Produkte als auch die Abwicklung von Fremdfirmen übernommen wird. Unserer Einschätzung nach ist Print on Demand mit eigenen personalisierten Produkten schon mittelfristig immer lohnender.

Zusammenfassung für eilige Leser, tl;dr / too long, didn’t read

Dank Digitaldruck werden kleine Druckauflagen und die Personalisierung von Produkten und Werbemitteln immer einfacher, schneller und kostengünstiger. Besonders kreativ gestaltete Produkte (z.B. Kalender, T-Shirts) sind dabei ein exzellenter Weg um Umsatz zu generieren, da ein einziges erfolgreiches Design zigfach verkauft werden kann. 

Die Risiken von Vorratshaltung, Inventar und Versand können allerdings beträchtlich sein. 

Methoden wie Print on Demand, Dropshipping oder Print Fulfillment minimieren diese Risiken und eliminieren die im Vorfeld eigentlich erforderlichen Investitionen in Maschinen und Vorräte. 

Weil es immer besser ist, wenn sich jedes Unternehmen darauf konzentriert, was es am besten kann, macht es Sinn Arbeitsschritte wie Druck und Versand an erfahrene Profis wie Schätzl print emotion auszulagern und so Zeit, Kosten, Personal und Kapital zu sparen. Deswegen erhalten wir immer häufiger Anfragen in diesen Bereichen. Je nach Wunsch werden dabei einzelne Prozesse (wie Druck auf Abruf) bei einer Partnerschaft im Print on Demand übernommen. Oder es werden ganze Prozessketten ausgelagert: vom Bestelleingang über die Produktion (Druck, Veredelung, Verarbeitung, Bindung) bis zum Versand, wie beim Print Fulfillment.

Tragen Sie sich hier für den Newsletter von Schätzl print emotion ein. Wir analysieren wichtige Themen aus der Welt von Druck, E-Commerce und Logistik, damit Sie anhand der Vor- und Nachteile einfacher und schneller eine Wahl treffen können, zum Beispiel für den passenden Print Service Provider (PSP). Zusätzlich bekommen Sie regelmäßig Inspiration für das nächste Projekt oder die nächste Kampagne, zum Beispiel rund um die Themen Druck, Papier und Veredelung.

Von Offline zu Digital. Welche Rolle spielt die Cloud bei uns?

Print is not Dead!

Warum überhaupt online gehen und die Cloud nutzen, wenn die eigene traditionelle Branche sich hauptsächlich im Offline-Bereich aufhält? Vor 5 Jahren hat Schätzl print emotion sein Geschäftsmodell geändert und ist einen Schritt gegangen den sich bis dato kaum einer in der Branche getraut hat. Und warum auch? Die Druckbranche gehört nach wie vor zu den Top 10 Industriebranchen in Deutschland. Die weltweite Druckbranche bringt jährlich an die 2.965 Milliarden Dollar ein – 40 davon allein in Deutschland. Von “Print is Dead” kann hier demnach kaum die Rede sein. Warum also etwas ändern was vermeintlich funktioniert?

Nun, bei uns hatte das mehrere Gründe. Die Kundenanforderungen haben sich in den letzten Jahren immer mehr gewandelt. Und das nicht nur in der Druckbranche. Der gesamte Markt hat sich verändert. Die Leute wollen nachhaltige Produkte. Qualität statt Quantität. Und es muss personalisierbar sein. Der Kunde möchte seiner Individualität Ausdruck verleihen, sich von anderen differenzieren, sich seine eigenen Produkte erstellen und geht dabei weg vom generischen Massenprodukt. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Blog “Immer Neuer, Immer Schneller, Weiter, Besser… und immer verwirrender?”.

Beim Offsetdruck können vor allem große Auflagen kostengünstig realisiert werden. Niedrige Stückzahlen dagegen sind kostspielig bis unmöglich. Beim Digitaldruck sieht das ganze anders aus. Hier lassen sich Druckprodukte ab Auflage 1 herstellen, und das personalisiert und zu einem annähernd gleichen Preis wie ein Massenprodukt.

Aus diesen Gründen hat sich Schätzl print emotion vor knapp 5 Jahren dazu entschieden einen neuen Weg zu gehen und sein Geschäftsmodell radikal geändert. Von einer klassischen Offsetdruckerei zu einer mehr und mehr digital agierenden Druckerei. Völlig klar, dass sich daraus auch software-seitige Änderungen ergeben.

Transformationsprozess von Offline zu online

Hier eine kurze Zusammenfassung unseres unternehmerischen Werdegangs:

  • Bereits im Jahre 2000 ist Schätzl print emotion in den Digitaldruckbereich eingestiegen. 
  • Im Jahre 2014 wurde ein cloudbasiertes Produktionssystem eingeführt mit dem Print-on-Demand möglich wurde. Der Grund: Unsere damaligen Mittel waren schlichtweg nicht zur Herstellung von personalisierten und individualisierten Produkten ausgelegt. 
  • Seit 2015 drucken wir zu 100 % digital und haben dem Offsetdruck den Rücken gekehrt. 
  • 2018 wurde unser internes Start-Up “printsmarter” gegründet, ein Onlineshop der sich auf Druckveredelung spezialisiert hat. Wer sich mehr mit dem Thema Druckveredelung und printsmarter beschäftigen möchte kann gerne vorbeischauen und sich einen Überblick verschaffen.

Cloudnutzung bei Schätzl print emotion

Die Cloud

Warum haben wir uns dazu entschieden eine Cloud zu nutzen? Wenn man sein eigenes Leben reflektiert wird klar: Fast jeder nutzt auch im privaten Bereich Clouddienstleistungen, sei es um Musik zu hören (Spotify) oder Filme und Serien anzuschauen (Netflix). Es gibt nahezu niemanden mehr, der nicht in irgendeiner Form das Internet nutzt. Unsere Kunden, unsere Logistikdienstleister und wir sind mittlerweile alle online. Die komplette Kommunikation findet online statt.

Mithilfe unserer Cloud-Lösung ist es uns möglich unseren Kunde gezielt Einblick in unseren Produktionsprozess zu geben, wodurch wir ihm eine hohe Transparenz über seinen Auftragsstatus bieten können. Und das macht die Nutzung einer Cloud für uns und unsere Kunden so attraktiv.

Es gibt allerdings noch weitaus mehr Vorteile.

1. Flexibilität

Cloud Computing spart Zeit, verhindert Überkapazitäten oder Engpässe, da wir Ressourcen flexibel unserem Bedarf anpassen können.

Wir bei Schätzl print emotion haben ein saisonales Geschäft. Vor allem während der Weihnachtszeit, Ostern oder Vater- und Muttertag können wir unsere Ressourcen dynamisch an die benötigte Leistung skalieren um das gesteigerte Auftragsvolumen abzufangen. Zudem können wir selbst bestimmen welchen Teil wir in die Cloud auslagern wollen und was wir intern in unserem Unternehmen behalten möchten. Dadurch sind wir in der Lage die Fixkosten für den Kunden gering zu halten und attraktive Angebote zu schaffen. Der Kunde zahlt nur das was er verbraucht. Und wir wachsen mit unseren Kunden. Eine Win-Win-Situation sozusagen.

2. Kosten sparen

Alle entstehenden Kosten bei der Cloudnutzung sind gut kalkulier- und einsehbar, da sie in der Regel monatlich abgerechnet werden können.

Die Kosten für die Anmietung einer Cloud-Lösung können durch die gezielte Skalierung für uns und unsere Kunden im Vergleich zu einer eigenen lokalen Hard- und Software sehr attraktiv gestaltet werden. Unsere kompetenten und langjährigen Partner kümmern sich in Rücksprache mit unserem internen Team um das regelmäßige Updaten der Cloud. Dadurch können wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren, nämlich Druckpartner sein.

3. Die Sicherheit unserer Kundendaten

Durch verschiedene Maßnahmen, wie verschlüsselte Übertragungen von Daten, Löschkonzepte, Zutrittskontrollen zu Rechenzentren, zertifizierte Prozesse und Hosting in Europa, ist unsere Datenverarbeitung gemäß den DSGVO-Kriterien geregelt.

Durch ein Team von internen und externen Spezialisten und dessen Zusammenarbeit wird bei uns das Maximum an Sicherheit geschaffen.


Fazit der Cloud

Wir bei Schätzl haben uns für eine Hybridlösung entschieden. Wir nutzen Cloud-Dienstleistungen besitzen aber gleichzeitig hausinterne Möglichkeiten zur Datenverarbeitung. Durch unsere eingesetzten Systeme konnten wir alleine in den letzten 12 Monaten über eine halbe Millionen individuelle Bestellungen abwickeln. Bei unseren hohen Kapazitäten und der benötigten Rechenleistung ist eine hybride Lösung aus Cloud und lokaler Infrastruktur aus technischer und wirtschaftlicher Sicht unsere erste Wahl.

Als Digitaldruckerei und weltweit agierendes Unternehmen, mit Kunden aus Übersee, ist eine Cloud für uns jedoch überaus praktisch. Durch die gute Skalierbarkeit haben wir die Möglichkeit uns bei Bedarf für einen gewissen Zeitraum mehr Speicherplatz dazuzukaufen. Das ist bei uns vor allem während der Weihnachtssaison der Fall, aber auch bei anderen Peaks wie Vater- und Muttertag, oder Ostern, an denen mehr Bestellungen abgewickelt werden müssen, als im Rest des Jahres.


Im vorherigen Blog haben wir bereits einige Stolpersteine angeschnitten, die unseren Weg kreuzten auf der Suche nach der perfekten Symbiose aus Cloud-Nutzung und hausinternen Speichern. Und auch hier möchte ich ihnen wieder ins Gedächtnis rufen, dass es keine Blaupause für die perfekte Cloud-Lösung gibt die man auf seine Unternehmensstruktur legt, nachzeichnet und dann tadellos funktioniert. Ganz so einfach ist es nicht. ob eine Cloud-Lösung Sinn macht ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Es hängt unter anderem auch stark damit zusammen welche Produkten und Dienstleistungen man anbietet, oder ob man nur regional oder auch international unterwegs ist.

Zusammenfassung für eilige Leser, tl;dr / too long, didn´t read

Cloud Computing basiert auf dem Prinzip Infrastruktur und Software nicht mehr im lokalen Firmennetz sondern über das Internet zur Verfügung zu stellen. Dies kann über eigene Serverfarmen oder zertifizierte Dienstleister erfolgen.

Die Vorteile einer Cloud sind das verhindern von Überkapazitäten und Engpässen durch gezielte Skalierung, der Zugriff auf größere Speichermengen, und die Entbindung von kostenintensiver Bereitstellung, Installation und Betreuung eigener Rechensysteme.

Die Nachteile sind die mögliche Abhängigkeit vom jeweiligen Cloudanbieter und die Tatsache, dass es ohne Internet auch keine Cloud gibt.

Wir bei Schätzl haben uns für eine Hybridlösung entschieden. Wir nutzen sowohl Cloud-Dienstleistungen besitzen aber gleichzeitig hausinterne Systeme. Diese erlauben uns einen schnelleren und sicheren Zugriff.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest mit welchen Problemen und Stolpersteinen wir uns bei Schätzl print emotion herumgeschlagen haben, in Bezug auf die perfekte Cloud-Lösung kannst du das in unserem letzten Blog nachlesen 4.Aktiver Feierabend in Augsburg – Wir waren dabei. Unser CEO Ulrich Schätzl hat sich in seinem Vortrag, während des 4. aktiven Feierabends in Augsburg, mit dem Thema Cloud auseinandergesetzt.

Du kannst dich aber auch gerne für unseren Newsletter eintragen und regelmäßig über Neuigkeiten im Hause Schätzl und in der Druckindustrie informiert werden.


4. Aktiver Feierabend in Augsburg – Wir waren dabei

Der “aktive Feierabend” im Technologiezentrum Augsburg ging in die vierte Runde und wir wurden gebeten unser Wissen zu teilen. Armin J. Schweikert vom mehrWERTen-Netzwerk hat auch diesmal wieder fleißig eingeladen. Das Thema ist aktuell wie nie. Auch für den Mittelstand. Die Rede ist von der Nutzung einer Cloud. Ist sie mittlerweile Pflicht? Muss es immer die Cloud sein, oder gibt es Alternativen? Was sind die Vorteile, was die Gefahren, wenn man sich dafür, oder dagegen entscheidet? 

Erfahren sie hier alles über den Ablauf des Abends. Wer waren die Redner, mit welchen Themen haben sie sich beschäftigt? Und was können wir von Schätzl print emotion aus unserer Erfahrung als mittelständisches Unternehmen an sie weitergeben? Denn Stolpersteine gibt es genügend. Wir möchten hier einige nennen, damit sie diese umgehen können.

Hier ein kurzes Video zum besagten Abend:

Viele Redner unterschiedlicher Branchen haben sich der Cloudnutzung und damit verbundenen Themengebieten mit Vorträgen und Gesprächsrunden genähert. Die ca. 70 Gäste, unser Team eingeschlossen, wurden an diesem Abend mit Informationen und Denkanstößen aus ihrem Erfahrungspool befeuert.

Unser Schätzl-Team vor Ort
Unser Schätzl-Team vor Ort

Programmablauf des Abends

Wie eingangs bereits erwähnt hatten wir selbst die Möglichkeit einen Beitrag zum Abendprogramm zu leisten. Ulrich Schätzl CEO von Schätzl print emotion hat in seiner 45 minütigen Keynote den Einsatz von eigenen Cloud-Diensten im eigenen Unternehmen vorgestellt. Den Fokus legte er hierbei auf die Transformation einer offline agierenden Offsetdruckerei zu einem rein online und digital arbeitenden Unternehmen. Stolpersteine und Gefahren auf dem Weg in die Cloud wurden ebenfalls behandelt. Als Vorreiter und Vordenker in der digitalen Druckbranche kennt er sich bestens aus mit veralteten Denkmustern. Ebenso mit Aktionismus zur richtigen Zeit und dem Spagat zwischen analog und digital. Fragen vom Publikum wurden abschließend in einer offenen Fragerunden von Ulrich Schätzl beantwortet. 

Pause. Zeit sich mit den anderen Gästen auszutauschen. In lockerer Atmosphäre sprachen wir über eigene Erfahrungen und die Nutzung von Cloud-Diensten in den eigenen Unternehmen. 

Die zweite Hälfte startete mit einem Gespräch zwischen Raphael Thier, Walter Obholzer und Armin J. Schweikert. Thema war das Outsourcing und Outtasking für den Mittelstand. Raphael Thier ist Vertriebsleiter der NETexpress GmbH, Walter Obholzer der Leiter der Business-Solution pvup bei der printvision AG). Anhand von mehreren Fallbeispielen, erläuterten sie welche Lösungen sich für die entsprechenden Anforderungen eignen.

Anschließend stellte Christof Biermann, Geschäftsführer der Versino Projects GmbH aus Augsburg, die Kosten einer On-Premises Lösung einer Cloud-Lösung gegenüber und sorgte für Überraschung. Es sind deutlich mehr Faktoren zu berücksichtigen als die reinen Lizenzkosten für die eingesetzte Software. 

Als letzter Redner kam Wolfgang Schmid (Fachanwalt IT-Recht und Datenschutzberater – Kanzlei Jus) auf die Bühne. Herr Schmid beleuchtete die rechtliche Komponente der Nutzung von Cloud-Anbietern und mit welchen Fragestellungen man sich als Unternehmen diesbezüglich auseinandersetzen muss.

Gespannte zuhörerschaft beim 4. aktiven Feierabend
Gespannte zuhörerschaft beim 4. aktiven Feierabend

Stolpersteine einer Cloud-Nutzung

Gefolgt an die Vorträge ging es in den gemütlichen Teil des Abends über. Bei Buffet und Kaltgetränken hatte man die Möglichkeit sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Diesen Zeiten und Momenten der potentiellen Kontaktaufnahme wurde an diesem Abend besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Viele der Teilnehmer haben sich mit Ulrich Schätzl und seinem Vortrag identifiziert, sodass ein regelrechter Fragenstrom entstand. Bei einem derart komplexen Thema mehr als verständlich, gibt es doch einige Stolpersteine, denen man sich beim Thema Cloud-Nutzung stellen muss:

1.Intransparente Kosten

Ganz vorne mit dabei ist die Angst vor intransparenten Kosten, wenn man sich überlegt eine Cloud zu nutzen. Diese ist jedoch völlig unberechtigt. Alle entstehenden Kosten sind gut kalkulier- und einsehbar, da sie in der Regel monatlich abgerechnet werden können. Außerdem liegen die Kosten für die Anmietung einer Cloud-Lösung generell weit unter den Kosten die man aufwenden muss um sich eigene Hard- sowie Software zuzulegen.

2. Fehlendes Know-How

Wenn man bedenkt, dass man die eigene Hardware regelmäßig updaten muss um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, wird eine Cloud-Lösung noch sympathischer. Die Instandhaltung der Technik übernimmt nämlich der jeweilige Anbieter. Demnach kann man sich weitere Kosten für IT-Fachleute sparen, da dieses Personal gestellt wird.

3. Die Suche nach einem zuverlässigen Partner

Die Nutzung der Cloud hat viele Vorteile, doch sind diese auch abhängig vom jeweiligen Cloud-Anbieter. Kümmert sich dieser beispielsweise nur unzureichend um seine Kunden, hat das negative Auswirkungen auf ihr Unternehmen. Gleiches gilt auch wenn er nicht ausreichend Kapazitäten aufbringen kann, oder durch eine Insolvenz handlungsunfähig wird. Wenn es um die Suche nach einem zuverlässigen Partner geht ist eine ausführliche Recherche auf jeden Fall empfehlenswert.

Fazit

Was den Abend über ersichtlich wurde, sowohl in den Vorträgen, als auch in den Gesprächen mit den anderen Gästen: Wie in so vielen Dingen gibt es auch beim Thema Cloud kein Patentrezept, das auf jeden angewendet werden kann. Die Realität ist komplexer und individueller als das. 

Mehr zum Thema “Cloud Computing” können sie ab nächster Woche in unserem nächsten Blogbeitrag lesen.

Zusammenfassung für eilige Leser tl;dr / too long, didn´t read

Der “aktive Feierabend” im Technologiezentrum Augsburg ging in die vierte Runde und wir von Schätzl print emotion wurden gebeten unser Wissen zu teilen. Thema: Muss es immer die Cloud sein? Ulrich Schätzl CEO von Schätzl print emotion hat in seiner 45 minütigen Keynote den Einsatz von eigenen Cloud-Diensten im eigenen Unternehmen vorgestellt. Dabei ist er auf Stolpersteine, sowie Gefahren auf dem Weg von Online zu Offline, eingegangen. 

Intransparente Kosten, das fehlende Know-how und die Suche nach einem zuverlässigen Cloud-Anbieter stellen eine Herausforderung für jedes mittelständische Unternehmen dar. Ebenso die möglichen Gefahren bei der Nutzung einer Cloud. Dazu zählen beispielsweise die Abhängigkeit vom Dienstleister, die Akzeptanz der Mitarbeiter beim Anschaffen einer Cloud-Lösung, sowie der potentielle externe Zugriff Dritter auf die firmeninternen Dateien.

Scroll Top