4. Aktiver Feierabend in Augsburg – Wir waren dabei

Der “aktive Feierabend” im Technologiezentrum Augsburg ging in die vierte Runde und wir wurden gebeten unser Wissen zu teilen. Armin J. Schweikert vom mehrWERTen-Netzwerk hat auch diesmal wieder fleißig eingeladen. Das Thema ist aktuell wie nie. Auch für den Mittelstand. Die Rede ist von der Nutzung einer Cloud. Ist sie mittlerweile Pflicht? Muss es immer die Cloud sein, oder gibt es Alternativen? Was sind die Vorteile, was die Gefahren, wenn man sich dafür, oder dagegen entscheidet? 

Erfahren sie hier alles über den Ablauf des Abends. Wer waren die Redner, mit welchen Themen haben sie sich beschäftigt? Und was können wir von Schätzl print emotion aus unserer Erfahrung als mittelständisches Unternehmen an sie weitergeben? Denn Stolpersteine gibt es genügend. Wir möchten hier einige nennen, damit sie diese umgehen können.

Hier ein kurzes Video zum besagten Abend:

Viele Redner unterschiedlicher Branchen haben sich der Cloudnutzung und damit verbundenen Themengebieten mit Vorträgen und Gesprächsrunden genähert. Die ca. 70 Gäste, unser Team eingeschlossen, wurden an diesem Abend mit Informationen und Denkanstößen aus ihrem Erfahrungspool befeuert.

Unser Schätzl-Team vor Ort
Unser Schätzl-Team vor Ort

Programmablauf des Abends

Wie eingangs bereits erwähnt hatten wir selbst die Möglichkeit einen Beitrag zum Abendprogramm zu leisten. Ulrich Schätzl CEO von Schätzl print emotion hat in seiner 45 minütigen Keynote den Einsatz von eigenen Cloud-Diensten im eigenen Unternehmen vorgestellt. Den Fokus legte er hierbei auf die Transformation einer offline agierenden Offsetdruckerei zu einem rein online und digital arbeitenden Unternehmen. Stolpersteine und Gefahren auf dem Weg in die Cloud wurden ebenfalls behandelt. Als Vorreiter und Vordenker in der digitalen Druckbranche kennt er sich bestens aus mit veralteten Denkmustern. Ebenso mit Aktionismus zur richtigen Zeit und dem Spagat zwischen analog und digital. Fragen vom Publikum wurden abschließend in einer offenen Fragerunden von Ulrich Schätzl beantwortet. 

Pause. Zeit sich mit den anderen Gästen auszutauschen. In lockerer Atmosphäre sprachen wir über eigene Erfahrungen und die Nutzung von Cloud-Diensten in den eigenen Unternehmen. 

Die zweite Hälfte startete mit einem Gespräch zwischen Raphael Thier, Walter Obholzer und Armin J. Schweikert. Thema war das Outsourcing und Outtasking für den Mittelstand. Raphael Thier ist Vertriebsleiter der NETexpress GmbH, Walter Obholzer der Leiter der Business-Solution pvup bei der printvision AG). Anhand von mehreren Fallbeispielen, erläuterten sie welche Lösungen sich für die entsprechenden Anforderungen eignen.

Anschließend stellte Christof Biermann, Geschäftsführer der Versino Projects GmbH aus Augsburg, die Kosten einer On-Premises Lösung einer Cloud-Lösung gegenüber und sorgte für Überraschung. Es sind deutlich mehr Faktoren zu berücksichtigen als die reinen Lizenzkosten für die eingesetzte Software. 

Als letzter Redner kam Wolfgang Schmid (Fachanwalt IT-Recht und Datenschutzberater – Kanzlei Jus) auf die Bühne. Herr Schmid beleuchtete die rechtliche Komponente der Nutzung von Cloud-Anbietern und mit welchen Fragestellungen man sich als Unternehmen diesbezüglich auseinandersetzen muss.

Gespannte zuhörerschaft beim 4. aktiven Feierabend
Gespannte zuhörerschaft beim 4. aktiven Feierabend

Stolpersteine einer Cloud-Nutzung

Gefolgt an die Vorträge ging es in den gemütlichen Teil des Abends über. Bei Buffet und Kaltgetränken hatte man die Möglichkeit sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Diesen Zeiten und Momenten der potentiellen Kontaktaufnahme wurde an diesem Abend besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Viele der Teilnehmer haben sich mit Ulrich Schätzl und seinem Vortrag identifiziert, sodass ein regelrechter Fragenstrom entstand. Bei einem derart komplexen Thema mehr als verständlich, gibt es doch einige Stolpersteine, denen man sich beim Thema Cloud-Nutzung stellen muss:

1.Intransparente Kosten

Ganz vorne mit dabei ist die Angst vor intransparenten Kosten, wenn man sich überlegt eine Cloud zu nutzen. Diese ist jedoch völlig unberechtigt. Alle entstehenden Kosten sind gut kalkulier- und einsehbar, da sie in der Regel monatlich abgerechnet werden können. Außerdem liegen die Kosten für die Anmietung einer Cloud-Lösung generell weit unter den Kosten die man aufwenden muss um sich eigene Hard- sowie Software zuzulegen.

2. Fehlendes Know-How

Wenn man bedenkt, dass man die eigene Hardware regelmäßig updaten muss um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, wird eine Cloud-Lösung noch sympathischer. Die Instandhaltung der Technik übernimmt nämlich der jeweilige Anbieter. Demnach kann man sich weitere Kosten für IT-Fachleute sparen, da dieses Personal gestellt wird.

3. Die Suche nach einem zuverlässigen Partner

Die Nutzung der Cloud hat viele Vorteile, doch sind diese auch abhängig vom jeweiligen Cloud-Anbieter. Kümmert sich dieser beispielsweise nur unzureichend um seine Kunden, hat das negative Auswirkungen auf ihr Unternehmen. Gleiches gilt auch wenn er nicht ausreichend Kapazitäten aufbringen kann, oder durch eine Insolvenz handlungsunfähig wird. Wenn es um die Suche nach einem zuverlässigen Partner geht ist eine ausführliche Recherche auf jeden Fall empfehlenswert.

Fazit

Was den Abend über ersichtlich wurde, sowohl in den Vorträgen, als auch in den Gesprächen mit den anderen Gästen: Wie in so vielen Dingen gibt es auch beim Thema Cloud kein Patentrezept, das auf jeden angewendet werden kann. Die Realität ist komplexer und individueller als das. 

Mehr zum Thema “Cloud Computing” können sie ab nächster Woche in unserem nächsten Blogbeitrag lesen.

Zusammenfassung für eilige Leser tl;dr / too long, didn´t read

Der “aktive Feierabend” im Technologiezentrum Augsburg ging in die vierte Runde und wir von Schätzl print emotion wurden gebeten unser Wissen zu teilen. Thema: Muss es immer die Cloud sein? Ulrich Schätzl CEO von Schätzl print emotion hat in seiner 45 minütigen Keynote den Einsatz von eigenen Cloud-Diensten im eigenen Unternehmen vorgestellt. Dabei ist er auf Stolpersteine, sowie Gefahren auf dem Weg von Online zu Offline, eingegangen. 

Intransparente Kosten, das fehlende Know-how und die Suche nach einem zuverlässigen Cloud-Anbieter stellen eine Herausforderung für jedes mittelständische Unternehmen dar. Ebenso die möglichen Gefahren bei der Nutzung einer Cloud. Dazu zählen beispielsweise die Abhängigkeit vom Dienstleister, die Akzeptanz der Mitarbeiter beim Anschaffen einer Cloud-Lösung, sowie der potentielle externe Zugriff Dritter auf die firmeninternen Dateien.