Print on Demand, Print Fulfillment, Dropshipping oder ...?

Print on Demand, Print Fulfillment, Dropshipping oder …?

Was spricht für die Auslagerung an einen Digitaldruckspezialisten?

Wir denken: Jedes Unternehmen sollte sich auf das fokussieren, was es am besten kann, weil die Fokussierung auf das Kerngeschäft wertvolle Ressourcen freimacht. Was könnt ihr am besten?


Wir können Digitaldruck am besten, am liebsten personalisiert ab Auflage 1 und hochwertig druckveredelt. Und wir übernehmen auch gerne nachgelagerte und eher unbeliebte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand. Es ist also überhaupt nicht notwendig, dass ihr als schnell wachsendes Start-up, aufstrebender Online-Shop, kreativer Design-Künstler oder etablierter Mittelständler große Vorräte vorhaltet, selbst druckt und veredelt oder gar kommissioniert und versendet. Das alles übernehmen erfahrene Digitaldruckspezialisten wie wir nämlich wirklich gerne.

Was ist der richtige Ansatz für Euer Business:  Print on Demand, Print Fulfillment oder …?

Ist nur hochwertiger Digitaldruck nach Bedarf mithilfe von PRINT ON DEMAND (POD) gefordert? POD ist etwas Besonderes, denn es wird nur bei Bedarf digital gedruckt und zwar bereits „ab Auflage 1“, dass heißt ab einem Einzelstück. Diese können dabei komplett personalisiert sein, z.B. mit Name, Daten oder Farbe. 

Oder soll durch PRINT FULFILLMENT gleich die Auslagerung aller Schritte rund um die eigenen Marketing-Unterlagen oder Produkte erfolgen?

Der Fachbegriff Print Fulfillment steht für die komplette Übernahme der Abwicklung: von der Bestätigung der Online-Bestellung über Lagerhaltung (z.B. Papier), Druck und Veredelung bis hin zu den Schritten Kommissionierung, Verpackung und Versand.

Oder ist vorerst kein eigenes Angebot geplant und stattdessen wird auf DROPSHIPPING von vorhandenen Produkten gesetzt? 
In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Vorteile und Nachteile von Methoden wie Print on Demand (POD, Druck nach Bedarf), Print Fulfillment (Komplettpaket aus Druck, Veredelung, Konfektionierung und Versand) und Dropshipping (Verkauf von fremden Produkten, z.B. White-Label-Produkten) – und beleuchten auch gleich einige praktische Anwendungsbeispiele.

Vielfältige, personalisierte Möglichkeiten: vom Produkt bis zum Werbemittel

Moderner Digitaldruck mit intelligenter Automatisierung erlaubt schnellen Druck und Versand, kleine Auflagen (ab 1) und den höchstmöglichen Grad an Personalisierung. 


Dies hat zum Beispiel große Bedeutung für die Werbung, denn mit gezielter Personalisierung von Werbemitteln punktet man messbar und nachweislich im Marketing. Der Digitaldruck-Fortschritt eröffnet dazu neue Chancen im E-Commerce. Zum Beispiel für kleinere Online-Shops, die zur Risikominimierung anfangs keine eigenen Vorräte (z.B. Papier, Textilien) oder Maschinen (z.B. für Druck oder Veredelung) vorhalten können oder wollen. Aber auch für Künstler und Designer, die physische Produkte mit individuellem Design erfolgreich verkaufen wollen, eröffnen sich dank Print on Demand und Print Fulfillment spannende Möglichkeiten, die wenig bis keinen Start-Invest erfordern.

Print Fulfillment: die Vorteile und Nachteile

Beim Print Fulfillment werden neben Bestellmanagement, Digitaldruck und Veredelung auch leidige, nachgelagerte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand übernommen.
Beim Print Fulfillment werden neben Bestellmanagement, Digitaldruck und Veredelung auch leidige, nachgelagerte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand übernommen.

+ Stärken+

– Mögliche Schwächen-

Hohe Zeitersparnis, weil zahlreiche zeitaufwändige Arbeitsschritte zu einem entsprechend qualifizierten Partner ausgelagert werden

Die Kosten für die Übernahme von Arbeitsschritten und die im Vorfeld getätigten Investitionen legt der Anbieter auf die Preise für den Service um – es lohnt sich also im Vorfeld genau nachzurechnen, ob sich Print Fulfillment wirklich schon lohnt

Spürbare Platzersparnis, weil weder Produkte (z.B. Kalender) noch Rohmaterialien (z.B. Papier, Karton) gelagert werden müssen

Niedrige Portokosten, weil Print-Fulfillment-Anbieter dank der Abwicklung von zahlreichen Bestellungen bei Post und anderen Logistikanbietern attraktive Rabatte bekommen

Es ist eine überschaubare Set-up-Gebühr fällig, die aber in der Regel auch Start-ups mit wenig Volumen schultern können.

Mittel- und langfristige Kostenersparnis durch Verzicht auf eigene Produktion und Lagerhaltung

Fester Ansprechpartner für fachliche Betreuung (z.B. Check von Druckdaten und Fragen des Farbmanagements)

Eingeschränkte Kontrollmöglichkeiten bei Details, da der Fulfillment-Partner viele Schritte komplett übernimmt. Je besser und erfahrener der Partner ist, desto weniger Gewicht hat dieser Punkt.

Das Management von Retouren wird in der Regel ebenfalls mit übernommen

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für das Print Fulfillment

Eine Auslagerung per Print Fulfillment ist nur etwas für Firmen und Unternehmer, die größere Umsätze beziehungsweise Volumen outsourcen wollen – sonst lohnt es sich einfach nicht. Da die Zusammenarbeit mit einem Fulfillment-Dienstleister eine langfristige Sache ist, sollten im Vorfeld wichtige Fragen verbindlich geklärt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  1. Wie erfolgt die Übermittlung von Bestell- und Kunden-Daten?
  2. Wie lange dauert die Bearbeitung einer Bestellung?
  3. Wird auch das Management der Retouren vom Fulfillment-Anbieter übernommen?
  4. Wird die bekanntermaßen fordernde Umstellungsphase von interner Produktion zu externem Print Fulfillment fehlerfrei bewältigt?

Print on Demand: die Vorteile und Nachteile

Print on Demand ermöglicht personalisierten Digitaldruck ab dem ersten Stück (ab Auflage 1).

+ Stärken+

– Mögliche Schwächen-

Keine Vorratshaltung (z.B. Produkte, aber auch Papier, Kartonagen) erforderlich

Geringe Mindestbestellmenge ab 1 Stück mit transparenten Druckkosten

Das Management von Retouren erfordert mehr Koordination zwischen den Vertragspartnern

Kein Risiko, weil immer erst nach Eingang einer Bestellung gedruckt wird

Geringfügig längere Abwicklungsdauer von Aufträgen, da stets nur auf Anforderung gedruckt wird

Anpassungen (z.B. Produktvarianten) und Experimente (z.B. schneller Test von neuen Produkten) sind möglich

Keine Anschaffung von Druck- und/oder Veredelungsmaschinen

Abhängigkeit von Zuverlässigkeit und Liefertreue des Druck-Partners

Keine Wartung und Bedienung von komplexen Druckmaschinen erforderlich

Fester Ansprechpartner für fachliche Betreuung (z.B. Check von Druckdaten und Fragen des Farbmanagements)

Geringe Kontrollmöglichkeiten bei Auftragsabwicklung und Produktqualität 

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für Print on Demand

Print on Demand ist auch für kleine Unternehmen und kreative „Einzelkämpfer“ gut geeignet – und erlaubt sogar schnelle Experimente mit neuen Produktlinien und Produktvarianten. Damit Print on Demand aber auch wirklich optimal funktioniert, kommt es vor allem auf die IT, reibungslos funktionierende Schnittstellen (APIs) und eine effiziente und moderne Automations-Software (z.B. OneFlow) beim Druckdienstleister an. Darauf sollten Unternehmer also vor der Auftragsvergabe besonders achten. Wichtig ist darüber hinaus eine schnell arbeitender Partner für den Druck, damit die Auftragsabwicklung möglichst zügig geschieht.

Dropshipping: die Vorteile und Nachteile

+ Vorteile +

– Nachteile –

So gut wie keine Investitionen erforderlich, da sowohl die Produktion als auch die Abwicklung von Fremdfirmen übernommen wird

Keine Kontrollmöglichkeiten über Produkte und Workflow, da die komplette Auftragsabwicklung vom Dropshipping-Dienstleister übernommen wird.

Es kann sehr schnell auf neue Produkt-Trends reagiert werden, auch eine sehr zügige Skalierung der Produktpalette im Shop ist möglich

Geringere Gewinnspanne, da keine eigenen Produkte verkauft werden

Die hohe Zahl von Dropshipping-Anbietern sorgt dafür, dass eine große Auswahl von passenden Produkten zur Verfügung steht

Mehr Konkurrenz, da natürlich auch andere Firmen die identischen Produkte per Dropshipping verkaufen können

Kein Zeit- und Koordinationsaufwand für eigentlich obligatorische Aufgaben wie Verpackung, Versand, Dialog mit Lieferanten und Vorratsmanagement

In der Regel kein persönlicher Ansprechpartner, es sei denn man arbeitet mit großen Volumen, die für den Dropshipping-Anbieter lukrativ sind

Sehr niedrige Portokosten, weil viele Dropshipping-Anbieter (z.B. Amazon) sehr groß sind und entsprechend hohe Rabatte bei Post und Paketdiensten bekommen

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für das Dropshipping

Die Kriterien für die Auswahl des passenden Dropshipping-Anbieters setzen sich im Prinzip aus den Auswahlkriterien für Print on Demand und Print Fulfillment zusammen. Es kommt sowohl auf Hardware als auch auf Software an. Dazu kommt natürlich noch die Qualität der Produkte selbst, denn beim Dropshipping wird ja auf eigene Produkte verzichtet. Aus diesen Gründen ist das Modell „Dropshipping“ zwar für Einsteiger sehr attraktiv, geht aber mit vergleichsweise geringen Gewinnspannen und einer geringen Unterscheidungskraft bei den Produkten einher. Diese werden in der Regel von mehreren Firmen verkauft. Und es ist schwer eigene Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln, da sowohl die Produkte als auch die Abwicklung von Fremdfirmen übernommen wird. Unserer Einschätzung nach ist Print on Demand mit eigenen personalisierten Produkten schon mittelfristig immer lohnender.

Zusammenfassung für eilige Leser, tl;dr / too long, didn’t read

Dank Digitaldruck werden kleine Druckauflagen und die Personalisierung von Produkten und Werbemitteln immer einfacher, schneller und kostengünstiger. Besonders kreativ gestaltete Produkte (z.B. Kalender, T-Shirts) sind dabei ein exzellenter Weg um Umsatz zu generieren, da ein einziges erfolgreiches Design zigfach verkauft werden kann. 

Die Risiken von Vorratshaltung, Inventar und Versand können allerdings beträchtlich sein. 

Methoden wie Print on Demand, Dropshipping oder Print Fulfillment minimieren diese Risiken und eliminieren die im Vorfeld eigentlich erforderlichen Investitionen in Maschinen und Vorräte. 

Weil es immer besser ist, wenn sich jedes Unternehmen darauf konzentriert, was es am besten kann, macht es Sinn Arbeitsschritte wie Druck und Versand an erfahrene Profis wie Schätzl print emotion auszulagern und so Zeit, Kosten, Personal und Kapital zu sparen. Deswegen erhalten wir immer häufiger Anfragen in diesen Bereichen. Je nach Wunsch werden dabei einzelne Prozesse (wie Druck auf Abruf) bei einer Partnerschaft im Print on Demand übernommen. Oder es werden ganze Prozessketten ausgelagert: vom Bestelleingang über die Produktion (Druck, Veredelung, Verarbeitung, Bindung) bis zum Versand, wie beim Print Fulfillment.

Tragen Sie sich hier für den Newsletter von Schätzl print emotion ein. Wir analysieren wichtige Themen aus der Welt von Druck, E-Commerce und Logistik, damit Sie anhand der Vor- und Nachteile einfacher und schneller eine Wahl treffen können, zum Beispiel für den passenden Print Service Provider (PSP). Zusätzlich bekommen Sie regelmäßig Inspiration für das nächste Projekt oder die nächste Kampagne, zum Beispiel rund um die Themen Druck, Papier und Veredelung.

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