Print on Demand, Print Fulfillment, Dropshipping oder ...?

Print on Demand, Print Fulfillment, Dropshipping oder …?

Was spricht für die Auslagerung an einen Digitaldruckspezialisten?

Wir denken: Jedes Unternehmen sollte sich auf das fokussieren, was es am besten kann, weil die Fokussierung auf das Kerngeschäft wertvolle Ressourcen freimacht. Was könnt ihr am besten?


Wir können Digitaldruck am besten, am liebsten personalisiert ab Auflage 1 und hochwertig druckveredelt. Und wir übernehmen auch gerne nachgelagerte und eher unbeliebte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand. Es ist also überhaupt nicht notwendig, dass ihr als schnell wachsendes Start-up, aufstrebender Online-Shop, kreativer Design-Künstler oder etablierter Mittelständler große Vorräte vorhaltet, selbst druckt und veredelt oder gar kommissioniert und versendet. Das alles übernehmen erfahrene Digitaldruckspezialisten wie wir nämlich wirklich gerne.

Was ist der richtige Ansatz für Euer Business:  Print on Demand, Print Fulfillment oder …?

Ist nur hochwertiger Digitaldruck nach Bedarf mithilfe von PRINT ON DEMAND (POD) gefordert? POD ist etwas Besonderes, denn es wird nur bei Bedarf digital gedruckt und zwar bereits „ab Auflage 1“, dass heißt ab einem Einzelstück. Diese können dabei komplett personalisiert sein, z.B. mit Name, Daten oder Farbe. 

Oder soll durch PRINT FULFILLMENT gleich die Auslagerung aller Schritte rund um die eigenen Marketing-Unterlagen oder Produkte erfolgen?

Der Fachbegriff Print Fulfillment steht für die komplette Übernahme der Abwicklung: von der Bestätigung der Online-Bestellung über Lagerhaltung (z.B. Papier), Druck und Veredelung bis hin zu den Schritten Kommissionierung, Verpackung und Versand.

Oder ist vorerst kein eigenes Angebot geplant und stattdessen wird auf DROPSHIPPING von vorhandenen Produkten gesetzt? 
In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Vorteile und Nachteile von Methoden wie Print on Demand (POD, Druck nach Bedarf), Print Fulfillment (Komplettpaket aus Druck, Veredelung, Konfektionierung und Versand) und Dropshipping (Verkauf von fremden Produkten, z.B. White-Label-Produkten) – und beleuchten auch gleich einige praktische Anwendungsbeispiele.

Vielfältige, personalisierte Möglichkeiten: vom Produkt bis zum Werbemittel

Moderner Digitaldruck mit intelligenter Automatisierung erlaubt schnellen Druck und Versand, kleine Auflagen (ab 1) und den höchstmöglichen Grad an Personalisierung. 


Dies hat zum Beispiel große Bedeutung für die Werbung, denn mit gezielter Personalisierung von Werbemitteln punktet man messbar und nachweislich im Marketing. Der Digitaldruck-Fortschritt eröffnet dazu neue Chancen im E-Commerce. Zum Beispiel für kleinere Online-Shops, die zur Risikominimierung anfangs keine eigenen Vorräte (z.B. Papier, Textilien) oder Maschinen (z.B. für Druck oder Veredelung) vorhalten können oder wollen. Aber auch für Künstler und Designer, die physische Produkte mit individuellem Design erfolgreich verkaufen wollen, eröffnen sich dank Print on Demand und Print Fulfillment spannende Möglichkeiten, die wenig bis keinen Start-Invest erfordern.

Print Fulfillment: die Vorteile und Nachteile

Beim Print Fulfillment werden neben Bestellmanagement, Digitaldruck und Veredelung auch leidige, nachgelagerte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand übernommen.
Beim Print Fulfillment werden neben Bestellmanagement, Digitaldruck und Veredelung auch leidige, nachgelagerte Tätigkeiten wie Verpackung, Kommissionierung und Versand übernommen.

+ Stärken+

– Mögliche Schwächen-

Hohe Zeitersparnis, weil zahlreiche zeitaufwändige Arbeitsschritte zu einem entsprechend qualifizierten Partner ausgelagert werden

Die Kosten für die Übernahme von Arbeitsschritten und die im Vorfeld getätigten Investitionen legt der Anbieter auf die Preise für den Service um – es lohnt sich also im Vorfeld genau nachzurechnen, ob sich Print Fulfillment wirklich schon lohnt

Spürbare Platzersparnis, weil weder Produkte (z.B. Kalender) noch Rohmaterialien (z.B. Papier, Karton) gelagert werden müssen

Niedrige Portokosten, weil Print-Fulfillment-Anbieter dank der Abwicklung von zahlreichen Bestellungen bei Post und anderen Logistikanbietern attraktive Rabatte bekommen

Es ist eine überschaubare Set-up-Gebühr fällig, die aber in der Regel auch Start-ups mit wenig Volumen schultern können.

Mittel- und langfristige Kostenersparnis durch Verzicht auf eigene Produktion und Lagerhaltung

Fester Ansprechpartner für fachliche Betreuung (z.B. Check von Druckdaten und Fragen des Farbmanagements)

Eingeschränkte Kontrollmöglichkeiten bei Details, da der Fulfillment-Partner viele Schritte komplett übernimmt. Je besser und erfahrener der Partner ist, desto weniger Gewicht hat dieser Punkt.

Das Management von Retouren wird in der Regel ebenfalls mit übernommen

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für das Print Fulfillment

Eine Auslagerung per Print Fulfillment ist nur etwas für Firmen und Unternehmer, die größere Umsätze beziehungsweise Volumen outsourcen wollen – sonst lohnt es sich einfach nicht. Da die Zusammenarbeit mit einem Fulfillment-Dienstleister eine langfristige Sache ist, sollten im Vorfeld wichtige Fragen verbindlich geklärt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  1. Wie erfolgt die Übermittlung von Bestell- und Kunden-Daten?
  2. Wie lange dauert die Bearbeitung einer Bestellung?
  3. Wird auch das Management der Retouren vom Fulfillment-Anbieter übernommen?
  4. Wird die bekanntermaßen fordernde Umstellungsphase von interner Produktion zu externem Print Fulfillment fehlerfrei bewältigt?

Print on Demand: die Vorteile und Nachteile

Print on Demand ermöglicht personalisierten Digitaldruck ab dem ersten Stück (ab Auflage 1).

+ Stärken+

– Mögliche Schwächen-

Keine Vorratshaltung (z.B. Produkte, aber auch Papier, Kartonagen) erforderlich

Geringe Mindestbestellmenge ab 1 Stück mit transparenten Druckkosten

Das Management von Retouren erfordert mehr Koordination zwischen den Vertragspartnern

Kein Risiko, weil immer erst nach Eingang einer Bestellung gedruckt wird

Geringfügig längere Abwicklungsdauer von Aufträgen, da stets nur auf Anforderung gedruckt wird

Anpassungen (z.B. Produktvarianten) und Experimente (z.B. schneller Test von neuen Produkten) sind möglich

Keine Anschaffung von Druck- und/oder Veredelungsmaschinen

Abhängigkeit von Zuverlässigkeit und Liefertreue des Druck-Partners

Keine Wartung und Bedienung von komplexen Druckmaschinen erforderlich

Fester Ansprechpartner für fachliche Betreuung (z.B. Check von Druckdaten und Fragen des Farbmanagements)

Geringe Kontrollmöglichkeiten bei Auftragsabwicklung und Produktqualität 

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für Print on Demand

Print on Demand ist auch für kleine Unternehmen und kreative „Einzelkämpfer“ gut geeignet – und erlaubt sogar schnelle Experimente mit neuen Produktlinien und Produktvarianten. Damit Print on Demand aber auch wirklich optimal funktioniert, kommt es vor allem auf die IT, reibungslos funktionierende Schnittstellen (APIs) und eine effiziente und moderne Automations-Software (z.B. OneFlow) beim Druckdienstleister an. Darauf sollten Unternehmer also vor der Auftragsvergabe besonders achten. Wichtig ist darüber hinaus eine schnell arbeitender Partner für den Druck, damit die Auftragsabwicklung möglichst zügig geschieht.

Dropshipping: die Vorteile und Nachteile

+ Vorteile +

– Nachteile –

So gut wie keine Investitionen erforderlich, da sowohl die Produktion als auch die Abwicklung von Fremdfirmen übernommen wird

Keine Kontrollmöglichkeiten über Produkte und Workflow, da die komplette Auftragsabwicklung vom Dropshipping-Dienstleister übernommen wird.

Es kann sehr schnell auf neue Produkt-Trends reagiert werden, auch eine sehr zügige Skalierung der Produktpalette im Shop ist möglich

Geringere Gewinnspanne, da keine eigenen Produkte verkauft werden

Die hohe Zahl von Dropshipping-Anbietern sorgt dafür, dass eine große Auswahl von passenden Produkten zur Verfügung steht

Mehr Konkurrenz, da natürlich auch andere Firmen die identischen Produkte per Dropshipping verkaufen können

Kein Zeit- und Koordinationsaufwand für eigentlich obligatorische Aufgaben wie Verpackung, Versand, Dialog mit Lieferanten und Vorratsmanagement

In der Regel kein persönlicher Ansprechpartner, es sei denn man arbeitet mit großen Volumen, die für den Dropshipping-Anbieter lukrativ sind

Sehr niedrige Portokosten, weil viele Dropshipping-Anbieter (z.B. Amazon) sehr groß sind und entsprechend hohe Rabatte bei Post und Paketdiensten bekommen

Empfehlungen für die Auswahl eines Partners für das Dropshipping

Die Kriterien für die Auswahl des passenden Dropshipping-Anbieters setzen sich im Prinzip aus den Auswahlkriterien für Print on Demand und Print Fulfillment zusammen. Es kommt sowohl auf Hardware als auch auf Software an. Dazu kommt natürlich noch die Qualität der Produkte selbst, denn beim Dropshipping wird ja auf eigene Produkte verzichtet. Aus diesen Gründen ist das Modell „Dropshipping“ zwar für Einsteiger sehr attraktiv, geht aber mit vergleichsweise geringen Gewinnspannen und einer geringen Unterscheidungskraft bei den Produkten einher. Diese werden in der Regel von mehreren Firmen verkauft. Und es ist schwer eigene Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln, da sowohl die Produkte als auch die Abwicklung von Fremdfirmen übernommen wird. Unserer Einschätzung nach ist Print on Demand mit eigenen personalisierten Produkten schon mittelfristig immer lohnender.

Zusammenfassung für eilige Leser, tl;dr / too long, didn’t read

Dank Digitaldruck werden kleine Druckauflagen und die Personalisierung von Produkten und Werbemitteln immer einfacher, schneller und kostengünstiger. Besonders kreativ gestaltete Produkte (z.B. Kalender, T-Shirts) sind dabei ein exzellenter Weg um Umsatz zu generieren, da ein einziges erfolgreiches Design zigfach verkauft werden kann. 

Die Risiken von Vorratshaltung, Inventar und Versand können allerdings beträchtlich sein. 

Methoden wie Print on Demand, Dropshipping oder Print Fulfillment minimieren diese Risiken und eliminieren die im Vorfeld eigentlich erforderlichen Investitionen in Maschinen und Vorräte. 

Weil es immer besser ist, wenn sich jedes Unternehmen darauf konzentriert, was es am besten kann, macht es Sinn Arbeitsschritte wie Druck und Versand an erfahrene Profis wie Schätzl print emotion auszulagern und so Zeit, Kosten, Personal und Kapital zu sparen. Deswegen erhalten wir immer häufiger Anfragen in diesen Bereichen. Je nach Wunsch werden dabei einzelne Prozesse (wie Druck auf Abruf) bei einer Partnerschaft im Print on Demand übernommen. Oder es werden ganze Prozessketten ausgelagert: vom Bestelleingang über die Produktion (Druck, Veredelung, Verarbeitung, Bindung) bis zum Versand, wie beim Print Fulfillment.

Tragen Sie sich hier für den Newsletter von Schätzl print emotion ein. Wir analysieren wichtige Themen aus der Welt von Druck, E-Commerce und Logistik, damit Sie anhand der Vor- und Nachteile einfacher und schneller eine Wahl treffen können, zum Beispiel für den passenden Print Service Provider (PSP). Zusätzlich bekommen Sie regelmäßig Inspiration für das nächste Projekt oder die nächste Kampagne, zum Beispiel rund um die Themen Druck, Papier und Veredelung.

Dscoop 2019: „Automatisierung als Schlüssel für die Druckindustrie“

Unser Rückblick auf die von HP veranstaltete Messe für die Druck-Community

DSCOOP 2019 – Ulrich Schätzl im Panel „Best-in-Class für den kommerziellen Druck“

Auch im Sommer 2019 hat Schätzl print emotion wieder mit einem größeren Team an einem wichtigen Dscoop-Event teilgenommen. Wir haben zahlreiche Eindrücke mitgenommen, die uns im weiteren Jahresverlauf sicher inspirieren werden. Und wir durften selbst als Panel-Teilnehmer maßgebliche Impulse setzen, denn das jüngste Dscoop-Event im spanischen PortAventura fokussierte „unser“ Thema: die Automatisierung in der Druckindustrie.

Wir halten Automatisierung und Personalisierung für nichts weniger als DEN Schlüssel für die Druckindustrie und ihre weitere positive Entwicklung und Zukunft! Deswegen haben wir uns natürlich sehr auf den Besuch dieses HP-Events gefreut.

Panel-Gespräche mit Ulrich Schätzl (CEO) und Steven Asumang (MD)

Dank der kombinierten Nutzung von HP-Druckmaschinen und Automatisierungssoftware OneFlow ist Schätzl print emotion schon länger einer der Vorreiter in Sachen Automatisierung im Digitaldruck, nicht nur im deutschsprachigen Raum. Es ist also sicher kein Zufall, dass unser Geschäftsführer Ulrich Schätzl direkt am ersten Tag am Panel „Best-in-Class für den kommerziellen Druck“ teilnehmen und erste inhaltliche Akzente zu diesem erfolgsentscheidenden Thema setzen durfte. Die beiden anderen Gesprächspartner im Panel waren Yoan Georgiev (Digital Print Division Manager) von Bulged, einem der Marktführer in Bulgarien und Joris Bosch, Director der niederländischen Firma Wihabo.

Die spannende Frage nach der Kundenzentrierung beantwortete Ulrich Schätzl folgendermaßen auf der Dscoop:

Ist es besser kundenorientiert oder innovationsorientiert zu sein – oder beides?
Definitiv kundenorientiert! Denn es gibt viele Möglichkeiten, sich durch Innovation irreführen zu lassen. In einem laufenden Geschäft gilt es stets die Lücke zwischen Innovationen und Kundenbedürfnissen zu schließen. Natürlich ist es gut neue Wege und neue ausgefallene Produkte im Hinterkopf zu behalten. Man darf dabei aber die entscheidenden Fragen nicht aus den Augen verlieren: Ist es wirklich etwas, was mein Unternehmen braucht? Und gibt es auch tatsächlich einen Markt für die Produktinnovation? Wir selbst mussten auch einen aufwändigen Prozess der Implementierung des Digitaldrucks durchlaufen – der zunächst keine Früchte trug. Aber wir haben weitergemacht und hatten letztlich doch Erfolg! Es gab eine Gelegenheit, die wir genutzt haben, denn wir haben  eine Veränderung des Marktes rechtzeitig antizipiert.

Es ist also besser mit den Kunden und deren Bedürfnissen zu beginnen – und ausgehend davon über die Optimierung mit neuen und innovativen Produkten oder Lösungen nachzudenken.“

Sehr aufschlussreich – und entsprechend vieldiskutiert auf der Dscoop – war auch folgende Einschätzung unseres Geschäftsführers:

Soll man versuchen, es allen Kunden recht zu machen – oder auch schon beim Angebot maßschneidern?
Als Digitaldruckspezialist, der schon seit Längerem konsequent auf individuelle Druckprojekte ab Auflage 1 setzt, fällt die Antwort leicht: natürlich maßgeschneidert und individuell! Wir versuchen dazu, alle Aspekte unseres Spezialgebiets vertikal zu erfüllen – und nicht allen denkbaren Kundenbedürfnissen horizontal gerecht zu werden. Denn mit dieser „Aufweichung“ würden wir nicht zu den Besten gehören. In der Praxis bedeutet das: Wir stärken unsere Lieferkette, senken die Produktionskosten, erzielen vor- oder nachgelagerte Gewinne und erschließen neue Vertriebskanäle. Das Zusammenspiel dieser Maßnahmen führt zu einer klaren Abgrenzung vom Wettbewerb und zu einem individuelleren, maßgeschneiderten Fokus als Unternehmen, von dem dann auch die Kunden maximal profitieren.“

Ulrich Schätzl, Inhaber und Geschäftsführer von Schätzl Druck & Medien GmbH & Co. KG, vertritt nicht nur bei Qualität, Zufriedenheit und Deadlines eine klare 100-Prozent-Philosophie. Auch Online-Digitaldruck und On-demand-Druck gehören für ihn in diese Kategorie.

Und er geht noch einen Schritt weiter: Wer in der Druckindustrie die beiden eng verwobenen Trends zur Automatisierung und Personalisierung verpasst, den wird letztlich die Konkurrenz auffressen.

Klingt hart, ist aber so. Deswegen druckt die Schätzl Druck & Medien GmbH & Co. KG unter der Marke „Schätzl print emotion“ schon seit 2015 ausschließlich digital. Dabei sind alle Produkte ausnahmslos online und on-demand bestellbar. Und Schätzl print emotion ist spezialisiert auf individualisierte Druckprodukte. Bereits heute werden über 75 Prozent aller Produkte in einer Auflage von einem Exemplar produziert.

Ermöglicht wird der Fokus auf Automatisierung und Personalisierung durch die in Deutschland sehr selten anzutreffende Kombination aus High-End-Digitaldruckmaschinen von HP und Automatisierungssoftware von OneFlow Systems. Weltweit nutzen bereits einige Hundert Druckdienstleister Oneflow. In Deutschland sind es nur zwei. Die positiven Effekte dieses Technik-Vorsprungs geben wir natürlich sehr gerne an unsere Kunden (z.B. Agenturen, Verlage, Firmenkunden) weiter.

Das Team von Schätzl print emotion: 
Ulrich Schätzl (Geschäftsführer),
Steven Asumang (Marketing Director),
Manuel Stefan (Sales Director)
und Julia Schätzl (Sales & PR)

Messe-Recap: Rückblick auf die Dscoop 2019 in Barcelona

Zum Start der dreitägigen Konferenz ging es für das Team von Schätzl print emotion um Ulrich Schätzl (Geschäftsführer) vom Hotel „Caribe“ direkt zur Opening Session. Keynote Speaker war der britische Erfolgsautor und Unternehmer Chris Barez-Brown. Dieser hat mit seiner Beratungsfirma “Upping Your Elvis“ zahlreiche globale Player wie Nike, Unilever oder Diageo betreut. Eine ungewöhnliche Wahl für die Keynote auf einer Druck-Fachmesse – und genau deswegen so inspirierend. Chris Barez-Brown gelingt nämlich stets ein überraschender Blick, auch auf hoch komplexe Zusammenhänge. Interessante Eindrücke vom jüngsten Dscoop-Event erhalten Sie unter anderem in diesem YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=NPRXBnwut1Q

Das war übrigens der Ablauf der Dscoop 2019 in Barcelona:

Tag 1, Mittwoch, 19. Juni 2019
09:00 – 18:30 Registrierung
14:00 – 15:30 Eröffnungs-Session und Keynote
16:00 – 18:00 Fortbildungs-Sessions #1
18:00 – 20:00 Begrüßungsempfang

Tag 2, Donnerstag, 20. Juni 2019
14:00 – 15:30 Eröffnungs-Session und Keynote #2
10:30 Solutions Showcase Open
14:00 – 15:00 Fortbildungs-Sessions #2
16:00 – 17:00 Fortbildungs-Sessions #3
17:00 – 18:30 Abschließende Sessions and Keynote #3
19:00 –  01:00 Dscoop EDGE Party ☺

Tag 3, Freitag, 21. Juni 2019
09:30 – 12:00 Showcase Open mit Brunch and interaktiven Workshops
12:00 – 16:00 Optional: Besuch des HP Experience Centers oder klassische Stadtführung

An Tag 2 stand für das Schätzl-Team dann natürlich das Panel „Verbinden Sie sich mit Marken für einen automatisierten Auftrags-Flow – einfacher als je zuvor“ im Mittelpunkt. Und zwar gleich aus mehreren Gründen: sowohl Chris Knighton, CEO unseres wichtigen Geschäftspartners OneFlow Systems, als auch unser Marketing Director Steven Asumang gehörten zu den Speakern. Und größtmögliche Automation ist unser absolutes Steckenpferd im digitalen Druck! Auch die weiteren Teilnehmer dieser Gesprächsrunde brachten viel Erfahrung und Expertise mit: Niels Berg (CEO, My Magic Story), Rene van Dijk (CPO Helloprint) und Keith Wilmont (CEO DSCOOP).

Zwischen den verschiedenen Panels, Sessions und Fortbildungs-Möglichkeiten gab es natürlich das klassische Geschäft auf einer Messe: Networking, Austausch, Fachgespräche – und Branchen-Party!

Der dritte Tag ist bei vielen Messen eher ruhig, beziehungsweise einfach nur Abreisetag. Bei der Dscoop in PortAventura gab es stattdessen ein echtes Highlight: der Besuch von einer von weltweit nur drei Showcase-Stätten von HP. Dort gab es dann eine sehenswerte Ausstellung aktueller und innovativer HP-Technologien zu sehen – die Themenvielfalt reichte von HighEnd-Digitaldruck über Flexible Packaging bis hin zu Großformat-Druck.

Zusammenfassung für eilige Leser, tl;dr / too long, didn’t read


Als wir das Thema der jüngsten Ausgabe der Dscoop-Event-Reihe gesehen haben, dachten wir: „Perfekt!“. Es ging nämlich um Automatisierung in der Druckindustrie. Bei diesem Thema gehören wir, auf jeden Fall im deutschsprachigen Raum, zu den Vorreitern. Deswegen haben wir uns natürlich sehr gefreut, dass unser Geschäftsführer Ulrich Schätzl und unser Marketing Director Steven Asumang als Gesprächspartner an wichtigen Themen-Panels teilnehmen durften.

Dscoop edge™ ist eine vom US-Druckhersteller HP initiierte Veranstaltungsreihe von der Druckindustrie für die Druckindustrie. Im Mittelpunkt stehen nicht Sales oder Akquise, sondern Austausch, Networking, Inspiration und Fachgespräche auf Augenhöhe und im partnerschaftlichen Miteinander. Deshalb ist jedes Dscoop-Event ein beliebter Anlaufpunkt für Druckdienstleister, Softwarehäuser und andere Fachbesucher.

Die jüngste Ausgabe der Dscoop edge™ fand im spektakulär gelegenen Konferenzzentrum von PortAventura statt, circa anderthalb Stunden südlich der katalanischen Metropole Barcelona. Einen kleinen Recap zur dreitägigen Fachmesse lesen Sie exklusiv im Online-Kundenmagazin von Schätzl print emotion. Viel Spaß!

Über Dscoop – „Print More. Print Smarter. Print Profitably.“


Dscoop (kurz für: Digital Solutions Cooperative) ist nach Angaben des Initiators HP mit mehr als 8.000 Mitgliedern die größte Community für Digitaldruck und Druckgestaltung – Tendenz steigend. Im Mittelpunkt der benutzerorientierten Gemeinschaft die Vertriebs-, Marketing- und Produktionsteams von marktführenden und innovativen Druckdienstleister, die mindestens eine der Flaggschiff-Druckmaschinen von HP Graphic Arts nutzen.

Unter dem Motto „Print More. Print Smarter. Print Profitably.“ tauschen sich auf den Dscoop-Events Druckdienstleister, Druckerhersteller, Softwarehäuser und andere Fachbesucher regelmäßig und intensiv aus. Sie vernetzen und unterstützen sich, sie planen Kooperationen und lernen im direkten Austausch viel Neues zu Technologien, Themen und Trends der Druckindustrie. Davon profitieren alle: durch neue Ideen, überraschende Synergien und nachhaltiges Umsatzwachstum.

Über OneFlow Systems:


Unter dem passenden Motto „Print production made simple“ stellt das britische Unternehmen OneFlow Systems eine wirklich wegweisende Workflow-Software für Druckdienstleister / Print Service Provider (PSP) zur Verfügung. OneFlow ist optimal für Print Mass Customization geeignet, also für den Druck von personalisierten Produkten (z.B. Visitenkarten, Fotobüchern) – ab Auflage 1. Weltweit ist OneFlow deswegen als Automatisierungssoftware bereits bei einigen Hundert Unternehmen im Einsatz. Im deutschsprachigen Raum gibt es dagegen bislang nur zwei Nutzer – und Schätzl print emotion gehört dazu!

OneFlow automatisiert den kompletten Prozess eines Druckprojekts, vom Online-Auftragseingang über Preflight und Tracking bis zum Versand – in einem einzigen integrierten Workflow, den OneFlow. Die Nutzung von OneFlow spart Zeit und Kosten, denn ähnliche Druckaufgaben und Projekte werden zusammengelegt und dann stapelweise effizient bearbeitet. Das Gleiche passiert beim Versand: mehrere Bestellungen werden intelligent und kostensparend zu einer Sendung zusammengefasst. Alle dies geschieht vollautomatisch und kann lückenlos überwacht und gesteuert werden.

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