Image/Werbefilmdreh

9 Tipps für den richtigen Einstieg in den Filmdreh

Filme sind toll. Ich kenne kaum jemanden, der sich nicht wenigstens einmal für einen Film begeistern konnte. Aber es müssen nicht gleich Blockbuster sein.

Aber es können auch Werke sein, die wir uns vor dem Laptop, oder auf dem Handy ansehen, wie Youtube-Videos, 30 Sekünder auf Instagram, sogenannten Snackable Content, oder eben eine professionelle Form des Filmdrehs: der Image- oder Werbefilm.

In unserer heutigen Zeit, in der alles hektischer und stressiger wird, können bewegte Bilder ein Leuchtturm im auf uns einprasselnden Reizchaos sein. Etwas bei dem man länger verweilt. Das man sich anschaut. Weil es entspannter ist, als sich durch Textblöcke zu kämpfen und unterhaltsamer obendrein – wenn es gut gemacht ist.

Auch wir haben bereits einige Filme für unser Unternehmen gedreht (oder besser gesagt von NGN Studios drehen lassen). Unter anderem ein Werbefilm mit HurraHelden, einem unserer Kunden.

In den nächsten Zeilen möchten wir sie an unseren Erfahrungen während unserer verschiedenen Filmdrehs teilhaben lassen. Außerdem werden wir den Unterschied zwischen Imagefilm und Werbefilm erklären. Und am Ende können sie für sich selbst entscheiden, ob das Filmmedium auch etwas für ihr Unternehmen wäre.

Imagefilm oder Werbefilm? Was sind die Unterschiede?

Der Fokus eines Imagefilms sollte niemals auf einer schnellen Umsatzsteigerung liegen. Vielmehr gibt er tiefere Einblicke in ein Unternehmen, einen Verband oder einen Verein, hilft dabei Produktionsprozesse transparenter zu gestalten und dem Ganzen ein Gesicht zu verleihen. Das Ziel: eine stärkere emotionale Verbundenheit beim Betrachter.

Die Erstellung eines Werbefilms dient dazu den Kunden auf ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke aufmerksam zu machen und ihm die positiven Effekte eines Kaufs aufzuzeigen. Hier steht der Kunde und seine Bedürfnisse immer im Fokus der Filmproduktion. Es ist deshalb wichtig den Nutzen des zu bewerbenden Produkts und den Mehrwert für den Kunden klar herauszustellen. Herausforderungen hierbei: Das Interesse des Zuschauers wecken, gleichzeitig unterhaltsam sein und Informationen vermitteln.

Das Endprodukt

Ausführliche Planung eines Films –  Das A und O

Was gilt es zu beachten? Was erleichtert die Dreharbeit? Wann wissen sie, dass sie es mit einer professionellen Agentur zu tun haben? Wir haben hier eine kleine Checkliste zusammengestellt die sich mit diesen Fragen befasst.

  1. Grundvoraussetzung für einen Filmdreh ist, dass man sich bestimmte Ziele definiert hat, was man mit dem Film wie erreichen möchte. Das kann in einem Briefing passieren. Lieber am Anfang mehr Zeit in die Kommunikation investieren. Es lohnt sich.
  2. Eine Frage, die im Briefing nicht fehlen darf ist die nach der Realisierbarkeit. Reichen die Drehtage, das Budget um das was sie sich vorstellen umzusetzen?
  3. Wenn sie ihre Leitidee haben konzentrieren sie sich auf ihre Zielgruppe. Diese bringt auch den Filmstil mit, denn es ist ein Unterschied, ob man ein junges Publikum, oder Senioren anspricht.
  4. Engagieren sie Schauspielern für ihren Dreh, wie in einem klassischen Werbefilm, oder arbeiten sie mit “echten Personen”, also Menschen die auch bei ihnen arbeiten?
  5. Wo möchten sie drehen? In einem Studio, oder in ihrem Unternehmen? Oder vielleicht beides?
  6. Achten sie auf das verwendete Equipment. Vor allem im Hinblick auf die Kosten. Es macht einen Unterschied, ob man Drohnen und aufwendige Kranfahrten in den Dreh mit einbaut.
  7. Maskenbildner/in ja, oder nein? Sie, oder er ist für das Aussehen der Schauspieler zuständig. Wir halten es nicht für verkehrt jemanden zu engagieren, der sich mit diesem Thema auskennt.
  8. Wo und wie wird der Film veröffentlicht? Im Internet, im Fernsehen, während der Kinowerbung? Wo der Film geschaltet wird entscheidet viel bei seiner Machart. 
  9. Zu guter Letzt das Thema Musik: Achten sie hierbei auf die Lizenzen der verwendeten Musik, sonst sitzt ihnen die GEMA im Nacken. Es gibt auch GEMA-freie Musik speziell für Videoproduktionen.
Werbefilmdreh für unsere nächste Kampagne
Ausschnitte von unserem letzten Werbefilmdreh für die nächste Kampagne

Rechtliche Voraussetzungen

Im Wesentlichen gilt es hier 3 Dinge zu beachten.

Wenn sie die abgehakt haben steht ihrem Filmdreh nichts mehr im Wege:

  1. Haben sie von jedem Mitarbeiter der im Film sprechen wird eine Einverständniserklärung?
  2. Brauchen sie für die Orte an denen sie drehen wollen Drehgenehmigungen? Das gilt auch bei Luftaufnahmen mit einer Drohne.
  3. Gibt es am Drehort Sicherheitsbestimmungen die eingehalten werden müssen? Wird z.b. in einer Produktionshalle gedreht? Nehmen sie sich hier die Zeit um alle Beteiligten des Filmteams zu instruieren.

Was kostet ein Film?

Sie können sich vermutlich schon denken was jetzt kommt, oder? Die Kosten für einen Film hängen stark von ihren individuellen Forderungen ab. Engagieren sie Schauspieler, haben sie ausgefallene Drehorte und Ideen die sich nur in mehreren Drehtagen realisieren lassen? Brauchen sie ihren Film eventuell auch in mehreren Sprachen? Das alles sind Faktoren, die die Kostenfrage stark beeinflussen. Achten sie bei der Wahl der Agentur auf die Darlegung eines seriösen Kostenrahmens. Eine Agentur die die Punkte aus unserer Checkliste beachtet macht auf jeden Fall schon mal einen guten Eindruck.

Die Agentur, die für unsere Filminhalte zuständig ist und bei der sie definitiv nichts falsch machen können ist NGN Studios.

Ich hoffe wir konnten ihnen mit diesem Beitrag einen kleinen Überblick in das Thema Imagefilm geben. Tragen Sie sich hier für den Newsletter von Schätzl print emotion ein. Wir analysieren wichtige Themen aus der Welt von Druck, E-Commerce und Logistik. Zusätzlich bekommen Sie regelmäßig Inspiration für das nächste Projekt oder die nächste Kampagne, zum Beispiel rund um die Themen Druck, Papier und Veredelung.

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