Immer neuer, immer schneller, weiter, besser… und immer verwirrender?

Wir bringen etwas Licht ins Dunkel der Fachbegriffe!

Sie sind Print-Neuling? Oder sind Sie Wiedereinsteiger und möchten kurz Ihr Fachwissen auffrischen bzw. Ihre Kenntnisse über Fachbegriffe auf den neuesten Stand bringen?

Egal, wieso Sie Fragen haben – hier bekommen Sie Antworten.

Wir bringen Licht ins Dunkel! // We bring light into the darkness!

Wie in der heutigen Zeit üblich, kommen auch in der Druckbranche immer wieder neue Fachbegriffe auf. Manche Deutsch, viele davon Englisch und teilweise eher verwirrend als selbsterklärend.

Diese Fachbegriffe bringt die Digitalisierung irgendwie mit sich… Prozesse, die es vorher nicht gab, Services, die niemand angeboten hat, und überall ganz neue Möglichkeiten!

Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen all diesen Wörtern, deren Erklärungen so ähnlich klingen?

Wir bringen Sie jetzt und hier auf den neuesten Stand.

Anmerkung: Wir verwenden in diesem Blogeintrag keine Definitionen aus dem Duden o.Ä. Uns geht es darum, Begriffe in unseren eigenen Worten verständlich zu machen und mit Beispielen zu veranschaulichen.

Fangen wir mit dem vermutlich verständlichsten Begriff an…

Individualisierung

Individualisierung bedeutet, dass es von einem Produkt verschiedene Varianten gibt, aus denen man wählen kann. Die für einen selbst passendste kann also von jedem individuell ausgesucht werden. Individualisierte Produkte begegnen uns sowohl online als auch in Geschäften, wie beispielsweise Buchhandlungen.

Eine Idee dafür sind Taschenkalender oder einfache Notizbücher mit unterschiedlichen Cover Designs.

Sie sind Gartenfan? Wählen Sie das Blumencover.

Sie lieben Tiere? Giraffe, Hund, Katze oder Faultier… Sie entscheiden.

Oder ist Innendesign Ihre Leidenschaft? Wählen Sie das schlichte und doch elegante Cover, das eine weiße Wand mit außergewöhnlich angeordneten Bilderrahmen zeigt.

Zusammengefasst: Es gibt verschiedene, bereits vorgegebene Cover Motive, von denen Sie sich individuell eines aussuchen. Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung des Buchs bestehen nicht.

Beispiel: Falls Sie Dinge lieber sehen, als sie nur nach zu lesen, schauen Sie sich Juniqe an. Dort finden Sie sicher auch das richtige Cover.

Personalisierung

Bei der Personalisierung haben Sie mehr Freiheiten. Hierbei können Sie teilweise das komplette Produkt selbst zusammenstellen. Ganz nach Ihrem Geschmack gestalten Sie Form, Farbe, Motiv, Schrift, …

Sie schneidern das Produkt auf die Person zu, die es hinterher bekommen soll. Diese Form der Produktanpassung findet sich meist online, da personalisierte Gestaltung und Produktion durch Online-Editoren extrem erleichtert werden kann.

Dazu zählen beispielsweise Karten, die man selbst gestalten kann.

Standard kann ja jeder – Sie wollen ein außergewöhnliches Format?

Sie wissen genau, welche Schriftart Sie sehen möchten?

Ein eigenes Motiv soll es auch noch sein?

Na dann los! Geben Sie alle Aspekte ein und lassen Sie Ihr personalisiertes Produkt produzieren.

Zusammengefasst: Es werden einige Optionen für jeden Aspekt, wie Form, Farbe, Motiv, etc., vorgegeben; eventuell sind Sie auch völlig frei und können benutzerdefinierte Angaben machen. Ihre Karte wird komplett von Ihnen selbst und ganz nach Ihren Vorstellungen erstellt.

Beispiel: Apropos Karten… ein Fest steht an und Sie wünschen sich ganz besondere Einladungskarten? Sehen Sie sich doch einmal bei Herzkarten um.

Print-on-Demand

Wortwörtlich übersetzt bedeutet Print-on-Demand nicht mehr als „Druck auf Nachfrage“. Besser ausgedrückt, heißt es allerdings eher „Druck auf Bestellung“. Sobald Sie in einem Online Shop eine Bestellung absenden, geht der Auftrag nicht nur zum Anbieter der Produkte, sondern direkt auch an die Druckerei.

Im heutigen, immer schneller werdenden Zeitalter fällt es uns zunehmend schwerer, eine Weile auf etwas zu warten.

Premium Accounts machen es oft sogar möglich, Bestelltes direkt am nächsten Tag zu erhalten.

Jetzt drängt die Zeit und die Einladungen sollten bald verschickt werden? Dann ist Print-on-Demand genau das Richtige!

Vor allem bietet es sich an, wenn es sich um personalisierte Produkte handelt, die von Endkunden gekauft werden. Oft benötigen diese nur einzelne Exemplare oder sehr kleine Mengen. Durch Print-on-Demand bleiben Ihnen unnötig lange Wartezeiten erspart.

Zusammengefasst: Jede einzelne Bestellung wird sofort erfasst und an die Produktion gesendet. Dort wird diese dann in den Produktionsplan aufgenommen und gedruckt sowie ggf. veredelt.

Beispiel: In diesem Fall sind wir, Schätzl processing excellence selbst, ein gutes Beispiel. Wir vernetzen Ihr System mit unserem eigenen. Aufträge von B2B Kunden werden bei uns nach Produkttypen zusammengefasst und innerhalb kurzer Zeit produziert.

Sehen Sie sich als ein Beispiel von Print-on-Demand mit Personalisierung ab einer Auflage von einem Stück auch unsere Blogeinträge über HurraHelden und Wonderbly an.

Mass Customization

Auch hier ist der deutsche Fachbegriff nicht sonderlich besser verständlich als der gängige englische: kundenindividuelle Massenproduktion. Aber was bedeutet das? Massenproduktion, klar, etwas wird in Massen produziert, d.h. in sehr großen Auflagen. Doch wie soll das kundenindividuell gehen, wenn es sich doch um die große Masse handelt?

Stellen Sie sich vor, Sie sind der Abteilungsleiter in einem großen Unternehmen.

Sie sind sehr stolz auf Ihr Team, da es in der diesjährigen Hochsaison wieder großartige Arbeit geleistet hat.

Nun möchten Sie sich persönlich bei jedem einzelnen bedanken, auch bei allen, die vielleicht nicht am gleichen Standort arbeiten wie Sie?

Zusammengefasst: Sie sprechen mit dem gleichen Produkt jeden Mitarbeiter, Kunden, Gast, etc. persönlich an. Es wird einmal gestaltet und mit je einem der unterschiedlichen Namen versehen.

Beispiel: Gestalten Sie eine Dankeskarte und schreiben Sie die Namen aller Mitarbeiter in einer Liste zusammen – den Rest erledigen wir für Sie. Somit bekommen Sie die gleiche Karte in Ihrer gewünschten Anzahl, doch mit einem kleinen Unterschied: jeder Mitarbeiter wird persönlich mit seinem Namen angesprochen.

So, damit sind wir vorerst am Ende des Exkurses ins ‚Drucklexikon‘.

Ist trotzdem noch irgendetwas unklar? Haben wir etwas vergessen?

Gibt es noch mehr Begriffe, für die Sie eine Erklärung möchten?

Wir erklären diese baldmöglichst!